• März
  • Gestaltung: Christophe Caffier, onclame.com

    Sonntag

    03.03.24

    19 Uhr

    Filmkonzert

    Basel Sinfonietta #Metoo, Hitchcock

    Alfred Hitchcock: Blackmail (1929)
    Film-Konzert mit neuer Filmmusik für Orchester von Moritz Eggert

    „Blackmail“ ist ein britischer Thriller aus dem Jahre 1929, meisterhaft erzählt von Alfred Hitchcock. Thematisch erstaunlich aktuell erzählt Hitchcock in diesem Stummfilmklassiker eine veritable #metoo-Geschichte unter den Vorzeichen seiner Zeit. Er lässt seine Hauptfigur erfolgreich gegen unterschiedlichste Formen von männlicher Zudringlichkeit und Erpressung kämpfen – und dies in starken Bildern, die noch heute beeindrucken. In einer Koproduktion mit ZDF und ARTE präsentiert die Basel Sinfonietta die beim deutschen Komponisten Moritz Eggert in Auftrag gegebene neue Filmmusik zu Hitchcocks Kriminalfilm. Der sich selbst als „Bad Boy of New Music“ bezeichnende Moritz Eggert nimmt Stereotype der Neuen Musik gnadenlos aufs Korn und persifliert sie lustvoll. Zu Hitchcocks Klassiker hat er eine bewusst humorvolle, vor allem auch emotionale Musik „aus dem Bauch“ geschrieben, die dabei aber eine künstlerische Eigenständigkeit entwickelt und auch eine Hommage an den von Eggert zutiefst bewunderten Filmkomponisten Bernhard Herrmann darstellt.

    Die Basel Sinfonietta vergegenwärtigt und kontrastiert Hitchcocks Stummfilm mit Moritz Eggerts Musik. Ein Abend im Burghof Lörrach, an dem sich Vergangenheit und Gegenwart, Film und zeitgenössische Musik spiegeln – und erahnen lassen, dass das Gestern im Heute relevant ist.

    Eine Zusammenarbeit von Basel Sinfonietta und Burghof Lörrach GmbH.
    In Kooperation mit 2eleven music film und ZDF/ARTE. 
     

  • Foto: Marc Eglès

    Dienstag

    05.03.24

    10 Uhr

    Ausgebucht!

    Workshop

    Opern-Workshop Tosca Für Schulklassen/Chöre ab Klasse 11

    Puccinis Oper „Tosca“ ist ein Krimi um politische Verfolgung, Verrat, Mord, Machtgier und Missbrauch und gleichzeitig eine Geschichte von einer unsterblichen Liebe und dem heldenhaften Kampf um Freiheit in einem totalitären Regime. Diese Themen wirken heutzutage aktueller denn je. Wer sind die Protagonisten dieser Tragödie und was treibt sie an? 

    Die Teilnehmer*innen des Workshops lernen nicht nur die Handlung der Oper und das Konzept dieser multimedialen Inszenierung kennen, sondern tauchen mit schauspielerischen Übungen selbst in die Welt der Tosca ein. Professionell pädagogisch angeleitet von der künstlerischen Leiterin Britta Glaser sowie der Regisseurin Silvia Aurea De Stefano können sie so das Werk hautnah erleben und eigene Theaterluft schnuppern. 

  • Foto: Horst Dömötör

    Donnerstag

    07.03.24

    20 Uhr

    Oper

    Compagnia Nuova Giacomo Puccini: Tosca

    Giacomo Puccinis Opern bestechen gemeinhin mit herzzerreißenden Liebesgeschichten, riesenhaften Orchesterapparaten und pompösen Anlegungen. Dass eine Oper wie „Tosca“ aber auch im ganz intimen Rahmen funktioniert, zeigt die Berliner Compagnia Nuova in ihrem zweiten Gastspiel in Lörrach. Das Ensemble adaptiert den Stoff, der ursprünglich im Jahr 1800 in Rom spielt, an heutige Gegebenheiten und verwandelt den zeitlosen Krimi um Verrat, Macht und Missbrauch in eine tragische Satire der aktuellen Zeit. 

    Mit einer drastischen Reduktion der Mannstärke auf einige wenige Sänger*innen, die teilweise sogar mehrere Rollen ausführen, schafft es die Compagnia Nuova, die persönlichen Dramen der Figuren ins Zentrum zu stellen. Gerade einmal fünf (!) Personen stehen auf der Bühne und tragen die zum Kammerspiel verwandelte Oper, die sonst von fünfhundert Menschen gestemmt wird – eine immense Leistung. Und obwohl die „Tosca“ nun „reduziert“ daherkommt, bleibt sie dennoch „unverwüstlich reizvoll“ (Die Glocke).

  • Foto: Jan Kopetzky

    Freitag

    08.03.24

    20 Uhr

    Kabarett

    Paul Bokowski Hauptsache nichts mit Menschen

    Es sind die kleinen Skurrilitäten des Alltags, die Paul Bokowski so wortgewandt beschreibt und in ihre bisweilen erstaunlichen Einzelteile zerlegt. Anstatt Testberichte über Staubsaugerroboter im Internet zu lesen, sollte man vielleicht auf seine Einschätzung darüber hören, ob die Anschaffung überhaupt empfehlenswert ist. 

    Denn es könnte leicht passieren, dass sich dank künstlicher Intelligenz die diversen Geräte in vollautomatische Revolutionsbrigaden verwandeln. Der Autor, Vorleser und Redakteur des Satiremagazins Salbader hat sich über so einiges den Kopf zerbrochen. Gibt es Benimmregeln für eBay-Kleinanzeigen? 

    Hebt ein Billigflieger, in dem man sitzt, noch ab, wenn die Airline gerade Insolvenz anmeldet? Fragen über Fragen, auf die der Wahlberliner mit der Schiebermütze pointiert und komisch stets eine Antwort parat hat.

  • Foto: zVg

    Samstag

    09.03.24

    20 Uhr

    Slam

    BurghofSlam: Just.Climate

    Manchmal hilft ein bisschen Wut. Ein bisschen Hoffnung. Und ein gut gewählter Satz. Bei diesem Poetry Slam gehen wir die wirklich wichtigen Themen an: Was, wenn wir die Klimakrise lösen könnten – durch Gerechtigkeit? Was, wenn diejenigen zur Verantwortung gezogen werden, die Schuld sind? Was, wenn es gar nicht nur um deinen eigenen Fußabdruck geht? In Kooperation mit der Hilfsorganisation „Oxfam“ und den „Kiezpoeten“ aus Berlin haben wir vier spannende Poet*innen gebeten, sich mit dem Thema „Klimagerechtigkeit“ literarisch auseinanderzusetzen. 

    In der ersten Runde performen alle ihren für diesen Abend entstandenen Text, in der zweiten Runde sind die Künstler*nnen thematisch ungebunden und halten sich nur an die drei Poetry-Slam-Regeln: 
    1. Das Zeitlimit beträgt sechs Minuten.
    2. Nur selbst verfasste Texte sind erlaubt.
    3. Requisiten sind verboten.

    Wie gewohnt stimmt das Publikum über den besten Auftritt des Abends per Applaus ab. Im Wettbewerb stehen: Anuraj Srirajarajendran (Landau/Pfalz), Laura Paloma (Frankfurt/Main), Laura Gommel (Karlsruhe) und Lukas Becker (Zürich).

    Moderation: Nik Salsflausen 

  • Foto: Michael Herdlein/zVg

    Sonntag

    10.03.24

    11 Uhr

    Junges Podium

    Tassilo Probst & Ron Maxim Huang Werke von Brahms, Beethoven, Bartók und Hubay

    Die künstlerischen Karrieren von Ron Maxim Huang und Tassilo Probst weisen in mehrfacher Hinsicht Parallelen auf. So gewannen beide diverse erste Preise beim deutschen Jugendmusikwettbewerb „Jugend musiziert“, beide wurden durch Stipendien unterstützt und beide musizierten als gefeierte Nachwuchskünstler*innen mit Stargeiger Daniel Hope. Mittlerweile verfügen beide über Konzerterfahrungen im nahen und fernen Ausland und haben mehrfach auf Konzertbühnen für Furore gesorgt. Diese Erfolgsreihe führen die Jungstars auch in Lörrach weiter. Dabei präsentieren sie mit der ersten Violinsonate von Johannes Brahms und der „Kreutzer-Sonate“ von Ludwig van Beethoven zwei Schwergewichtswerke des Violinrepertoires. Daneben interpretieren sie zwei eher selten gehörte Kompositionen aus Ungarn: die posthum veröffentlichte e-Moll-Sonate von Béla Bartók, die Probst auch auf seinem Debüt-Album einspielte, sowie die „Carmen“-Fantasie von Jenö Hubay.

  • Foto: Hans Kammerlander

    Montag

    11.03.24

    19.30 Uhr

    Vortrag

    Manaslu - Der Geisterberg Live-Reportage von Hans Kammerlander

    Bergsteigerlegende Hans Kammerlander kehrte nach 26 Jahren zum 8.163 Meter hohen Manaslu in Nepal zurück. Jenem Berg, auf dem er seine schmerzvollste Tragödie erlitt. Gemeinsam mit Alpinist Stephan Keck wollte er den Gipfel endlich besteigen, um die traumatischen Erlebnisse von einst zu verarbeiten. In seiner mitreißenden Reportage berichtet er von den Herausforderungen an seinem Schicksalsberg.

    Als Hans Kammerlander 1991 zum Manaslu aufbrach, seiner ersten selbst organisierten Expedition, gehörte er schon zu den besten Bergsteigern der Welt. Viele Male war er mit Reinhold Messner und anderen Bergsteiger-Größen auf den höchsten Gipfeln der Erde gestanden. Mit einer Gruppe junger Südtiroler Bergsteiger wollte er hinauf. Das Unternehmen endete in einem Desaster. Binnen weniger Stunden verlor Kammerlander damals zwei seiner besten Freunde. Karl Großrubatscher stürzte ab, Friedl Mutschlechner wurde in einem Gewitterinferno vom Blitz getroffen. Kammerlander überlebte die Tragödie nur knapp. Es dauerte lange, bis er mit dem Verlust einigermaßen umgehen und wieder Freude am Bergsteigen finden konnte.

    26 Jahre später, im Herbst 2017, kehrte er mit dem Nordtiroler Stephan Keck zum Manaslu zurück. Begleitet von einem Filmteam machten sie sich auf den Weg zum Gipfel. Dabei entstand der vielbeachtete Kinofilm „Manaslu – Berg der Seelen“. In seinem packenden Vortrag berichtet er nun live von vielen Begebenheiten, die im Film keinen Platz fanden, von kleinen Geschichten am Rande, von großen Emotionen, den eigenen Fehlern und von Geschehnissen hinter den Kulissen. Unbedingt sehenswert!

    Veranstalter: Mundologia GbR, Vortragsreihe Mundologia & Vison Erde

    Tickets sind erhältlich beim Veranstalter, im Kartenhaus im Burghof Lörrach, an den bekannten VVK-Stellen sowie online hier
     

  • Foto: Reithofer Media

    Dienstag

    12.03.24

    20 Uhr

    Handpan & Perkussion

    Manu Delago feat. Mad About Lemon

    „Snow from Yesterday“ heißt das Album, das der Grammy-Nominierte Komponist und Perkussionist Manu Delago mit dem Vokalensemble „Mad About Lemon“ in den vergangenen Monaten eingespielt hat. 

    Die Platte ist flüssig, vielseitig und kraftvoll. Die Tracks handeln von persönlichen Momenten, von individuellen Reisen und von großen Herausforderungen, die der Klimawandel für jeden Einzelnen mit sich bringt. Manu Delagos Handpan-Virtuosität bildet die rhythmische Lebenskraft und erzeugt majestätische Klänge, über die sich die verwobenen Harmonien der drei Sängerinnen Anna Widauer, Mimi Schmid und Heidi Erler von „Mad About Lemon“ legen. 

    Gemeinsam neue künstlerische Wege zu beschreiten, liegt Manu Delago seit jeher am Herzen: Der österreichische Musiker hat regelmäßig mit verschiedenen Künstler*innen wie Björk, Anoushka Shankar, The Cinematic Orchestra oder Olafur Arnalds kooperiert und ist als Solist unter anderem mit dem London Symphony Orchestra und dem Metropole Orkest aufgetreten.

    Präsentiert von: ByteFM

  • Samstag

    16.03.24

    11 Uhr

    40. Immobilienmarkt im Burghof Lörrach

    Insgesamt 9 Immobilien- bzw. Bauträgerunternehmen aus der gesamten Regio, gemeinsam mit diversen hiesigen Banken, präsentieren die umfassende Angebotspalette an Neubau- und Gebrauchtimmobilien. Bereits seit 25 Jahren ist der Immobilienmarkt ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender und spricht damit für seine Qualität und Beliebtheit. Ein Besuch lohnt sich für jeden Immobilien-Interessenten. Der Eintritt ist frei.

    Veranstalter:  IG Immobilienmarkt c/o H & H Concepthaus GmbH

  • Foto: Ezra Gozo

    Sonntag

    17.03.24

    20 Uhr

    Jazz

    Adam Ben Ezra (feat. Michael Olivera)

    Adam Ben Ezra hat in den vergangenen Jahren die internationale Jazzszene zu neuen Ufern geführt. Im Burghof steht der Bassist und Multiinstrumentalist nun gemeinsam mit dem Drummer Michael Olivera auf der Bühne – dabei ist jede Menge Groove garantiert! Adam Ben Ezra hat den Kontrabass neu definiert, dem Instrument neues Leben eingehaucht und viele mit seiner makellosen Musikalität und seinem beeindruckenden Songwriting inspiriert. „A spellbinding performer“ nennt The Telegraph den Jazzmusiker, dessen Auftritte bei Kritikern und Publikum regelmäßig für Begeisterung sorgen. 

    Als Multiinstrumentalist beherrscht Adam Ben Ezra neben dem Bass auch das Spiel auf der Geige, der Gitarre, dem Klavier, der Klarinette, der Oud und der Flöte. Die perfekte Ergänzung dazu sind die Beats von Drummer Michael Olivera. Der aus Kuba stammende Schlagzeuger ist bekannt für seine Virtuosität, aber auch für seine Arrangements und Kompositionen, mit denen er auf inzwischen mehr als fünfzig Platten zu hören ist. 

  • Foto: Lutz Edelhoff

    Dienstag

    19.03.24

    11 Uhr

    + weitere Termine

    Märchen

    Der standhafte Zinnsoldat Stefan Wey, eine Produktion des Staatstheaters Meiningen

    Nach dem Märchen von Hans Christian Andersen.
    Hinein ins Abenteuer! Der alt gewordene Dichter Hans Christian Andersen lädt das Publikum unter seine Bettdecke ein, um ihm sein Märchen vom standhaften Zinnsoldaten zu erzählen. Märchenhaft verwandelt sich die Bühne, furiose Schauspielkunst und magische Schatten lassen ausnahmslos alle Zuschauer zu Gestalten des Märchens werden, wenn sie mit dem Zinnsoldaten im Papierboot durch den Rinnstein wirbeln, ins tosende Meer, in den Bauch des Fisches …

  • Foto: Lutz Edelhoff

    Dienstag

    19.03.24

    15 Uhr

    + weitere Termine

    Märchen

    Der standhafte Zinnsoldat Stefan Wey, eine Produktion des Staatstheaters Meiningen

    Nach dem Märchen von Hans Christian Andersen.
    Hinein ins Abenteuer! Der alt gewordene Dichter Hans Christian Andersen lädt das Publikum unter seine Bettdecke ein, um ihm sein Märchen vom standhaften Zinnsoldaten zu erzählen. Märchenhaft verwandelt sich die Bühne, furiose Schauspielkunst und magische Schatten lassen ausnahmslos alle Zuschauer zu Gestalten des Märchens werden, wenn sie mit dem Zinnsoldaten im Papierboot durch den Rinnstein wirbeln, ins tosende Meer, in den Bauch des Fisches …

  • Foto: Roland Owsnitzki

    Mittwoch

    20.03.24

    18.30 Uhr

    Lesung

    Publikumsgespräch

    Zwischen Respekt und Diebstahl: Jens Balzer über kulturelle Aneignung Autorenlesung aus „Ethik der Appropriation“ und moderiertes Publikumsgespräch anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus

    Können wir uns heute noch an Winnetou-Filmen erfreuen? Dürfen weiße Menschen Reggae-Musik spielen und Rastalocken tragen? Und dürfen sich schwarze Menschen als Kung-Fu-Kämpfer verkleiden oder machen sie sich dann der kulturellen Aneignung schuldig? Kulturelle Aneignung, das ist ein gegenwärtig schwer umkämpfter Begriff. Er besagt, man bereichert sich an den Schöpfungen „fremder“ Kulturen. Viele kritisieren das als eine Form des Diebstahls an marginalisierten Gruppen. Andere weisen den Vorwurf zurück, er drücke eine Vorstellung von Identität aus, die Berührungspunkte mit der völkischen Rechten aufweist. Denn die Frage ist: Beruht nicht in Wahrheit jede Kultur auf Aneignung? Aber wenn das so ist, was heißt das für die Debatten der Gegenwart? Wir wollen versuchen, ein wenig Ruhe und Klarheit in die Sache zu bringen.

    Jens Balzer ist Autor und Journalist in Berlin; im Herbst 2022 hat er das Buch „Ethik der Appropriation“ veröffentlicht, in dem er die Debatte vom Kopf auf die Füße zu stellen versucht: Wir brauchen nicht mehr Verbote, wir brauchen mehr Reflexion; die Frage ist nicht, ob Aneignung berechtigt ist, sondern wie man sie auf richtige Weise betreibt.

    Seine Gesprächspartnerin an dem Abend ist die promovierte Kulturwissenschaftlerin Yeboaa Ofosu mit Wurzeln in Ghana und der Schweiz. Sie ist Dozentin am Institut Y (Institut für Transdisziplinarität) der Hochschule der Künste Bern HKB, wo sie aktuell in unterschiedlichen Formaten und Programmen über Kritik, über Kulturförderung und insbesondere über Fragen der Identität unterrichtet.

    Im Rahmen der Lörracher „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ 2024. 
     

  • Foto: Peter Hundert

    Donnerstag

    21.03.24

    20 Uhr

    Ensemble in Residence

    delian::quartett & Julia Hülsmann Parallels

    Haydn erhielt 1786 den Auftrag, für die Feiern zur Karwoche im andalusischen Cádiz meditative Stücke über die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz zu schreiben. Er entwickelte diese zuerst für Orchester geschriebene Andachtsmusik später weiter, indem er Fassungen für Streichquartett und für Klavier schuf und das Werk schließlich zu einem Oratorium mit Gesang ausgestaltete. 

    Das delian::quartett hat diese Offenheit der ursprünglichen Werk-Anlage zum Anlass genommen, um Haydns Musik in einen Dialog mit den musikalischen Welten zu bringen, die die gefeierte Jazzpianistin Julia Hülsmann am Klavier entstehen lässt. Gemeinsam gestalten die fünf einen Abend, bei dem Vertrautes neu eingerahmt wird und ein neues Ganzes entsteht. Haydns über dreihundert Jahre alte Musik und Hülsmanns Klänge von heute zeigen sich, wenn man so will, gegenseitig ihre Schokoladenseite auf. 

  • Foto: Britt Schilling

    Freitag

    22.03.24

    20 Uhr

    Kabarett

    Jess Jochimsen Meine Gedanken möchte ich manchmal nicht haben. Kabarett. Songs. Dias.

    Nachdem sich die Pandemiewogen geglättet haben, möchte Jess Jochimsen vom Gedankenkarussell in seinem Kopf abspringen und erkunden, worauf man seine Aufmerksamkeit wieder verstärkt richten sollte. 

    Welche Gedanken sollte man wiederum schleunigst entsorgen, und wo? Anstatt so weiterzuwurschteln wie in der Zeit „vor C.“, empfiehlt uns der Freiburger Kabarettist, hoffnungslos zuversichtlich zu sein und Visionen zu entwickeln, die keinen Platz für Kaltherzig-keit und Engstirnigkeit lassen. 

    Dabei ruft er uns in Erinnerung, dass Satire nach wie vor alles sein darf (lustig, klug und anrührend) und nicht vor allbekannten Rechthabern duckmäusern braucht. Denen dreht er kurzerhand den Ton ab und spielt uns stattdessen lieber ein Lied oder zeigt Urlaubsfotos. Damit man sich wieder darauf besinnt, wie schön das Leben sein kann. Auf dass Ver-nunft, Solidarität und Gelassenheit die Oberhand gewinnen.

  • Foto: Barbara Ruda

    Samstag

    23.03.24

    20 Uhr

    Jahreskonzert der Stadtmusik Musica Magica

    Unter dem Titel „Musica Magica“ gestalten das Jugendorchester und das Aktivorchester der Stadtmusik einen magischen Konzertabend. Das Programm erzählt von Zauberern, Hexen und anderen magischen Gestalten. Zu hören ist unter anderem Musik aus Verfilmungen der Harry-Potter-Bücher, aus  dem Walt-Disney-Animationsfilm  „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ und dem Musical-Film „Der Zauberer von Oz“. Weitere Werke sind Frank Tichelis „Abracadabra“, der Abendsegen aus Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“, „Gandalf“aus Johan de Meijs „Herr der Ringe“-Sinfonie sowie „Thou shall not suffer a witch to live“ , worin Brandon Nelson die Hexenprozesse im US-amerikanischen Salem Ende des 17. Jahrhunderts aufgreift.

    Leitung: Phillip Boyle und Jasmin Weinelt

    Veranstalter: Stadtmusik Lörrach e.V. 1756

  • Foto: Kaupo Kikkas

    Sonntag

    24.03.24

    11 Uhr

    Junges Podium

    Jonathan Leibovitz & Eylam Keshet Werke von Debussy, Brahms, Weinberg und Poulenc

    Der 1997 in Israel geborene Jonathan Leibovitz zählt bereits jetzt zu den umtriebigsten und vielseitigsten Klarinettisten unserer Zeit. Er ist nicht nur als Solokünstler unterwegs, sondern auch als Kammermusiker und Orchestermusiker aktiv, sein Palmarès umfasst bereits mehrere Auszeichnungen und Einspielungen. Zudem führten ihn seine Konzertreisen schon bis nach Finnland, Australien und Kolumbien. Sein Auftritt in Lörrach ist hingegen eine Art Heimspiel für den Klarinettisten, schließlich hat er einige Jahre im benachbarten Basel studiert. 

    Zusammen mit dem ebenfalls aus Israel stammenden Pianisten Eylam Keshet präsentiert er einen kompakten Querschnitt durch die Klarinettenliteratur des 20. Jahrhunderts – mit einer Ausnahme in Form von Johannes Brahms. Die „Première Rhapsodie“ von Claude Debussy sowie die Klarinettensonaten von Mieczysław Weinberg und Francis Poulenc stellen allesamt sowohl die feinen, lyrischen Qualitäten, als auch das rhythmische, kecke und virtuose Element des Instruments vor. Bühne frei für Jonathan Leibovitz.

  • April
  • Foto: Rüdiger Schestag

    Dienstag

    09.04.24

    20 Uhr

    Wortkunst, Performance und Musik

    Kuss@Kokon

    Allzu oft erscheinen Veranstaltungsprogramme wie in Erz gegossen. Doch es geht auch mit mehr Flexibilität und Spontaneität. Für ein Projekt im niedersächsischen Hitzacker im Sommer 2022 hat eine bunt gemischte neunköpfige Künstler*innengruppe eine Art Baukasten erstellt, der nun auch für die Folgeaufführungen zur Verfügung steht. Der Slam-Poet Bas Böttcher, die beiden Tänzer*innen Yui Kawaguchi und Ruben Reniers, der Schlagzeuger Johannes Fischer und das Kuss Quartett schöpfen aus einem Repertoire, das neben Text und Bewegung sowohl „klassische“ als auch zeitgenössische Musik umfasst. Besonders reich vertreten sind Auftragskompositionen für das Kuss Quartett, etwa von Óscar Escudero, Enno Poppe oder Manfred Trojahn. Die Auswahl und Reihenfolge der Programm-Komponenten, die sich gegenseitig ergänzen (oder einander auch einmal absichtlich stören), wird kurzfristig entschieden. Jeder Abend ist also einzigartig!

  • Foto: Sven A. Hagolani

    Donnerstag

    11.04.24

    20 Uhr

    Nachbuchung!

    Kabarett

    Bodo Wartke Wandelmut

    Poetisch, politisch, persönlich, prägnant! Mit seinem sechsten Klavierkabarettprogramm erforscht Bodo Wartke eine in allem wirkende Dynamik: das Wechselspiel von Stetigkeit und Wandel. Dieser Veränderung zu begegnen, macht sich der Klavierkabarettist neugierig und in virtuos-gereimter Manier auf den Weg. Im Programm „Wandelmut“ teilt er nicht nur seine Gedanken über den Weltenlauf, sondern besingt auch die eigene Wandlung und hinterfragt – persönlich und humorvoll – seine neue Rolle als Familienvater. Das Publikum erfährt, wie der Klimawandel dazu führte, dass er seinen Klassiker „Regen“ überarbeitete und wie das Gedankenspiel, sich mit Superkräften auszustatten, den Blick für die Gestaltbarkeit des Lebens weitet. 

    Seine Antwort auf den Wandel im Großen, aber auch im ganz Persönlichen lautet dabei: mutig sein! „Wartke weiß sichtlich, was sein Publikum möchte, sorgt für Juchzer des Entzückens“, schreibt die Neue Presse.
     

  • Foto: Tobias Metz/LTT

    Sonntag

    14.04.24

    15 Uhr

    + weitere Termine

    Theater

    Der Zauberer von Oz Junges Landestheater Tübingen (LTT)

    Familienstück nach dem Kinderbuch von Lyman Frank Baum in einer Theaterfassung von Monika Kosik.
    Durch einen Sturm wird die kleine Dorothy mitsamt ihrem Haus in das Land Oz katapultiert. Ein märchenhafter Ort, an dem Hexen, Zauberer und andere wundersame Wesen leben. Trotzdem will Dorothy so schnell wie möglich zurück nach Hause. Auf ihrem Weg begegnet sie einer Vogelscheuche, die sich nach Verstand sehnt, einem Blechmann, der sich ein Herz wünscht, und einem nach Mut suchenden Löwen. In der Hoffnung, dass der Zauberer von Oz ihre Wünsche erfüllen, begeben sich die Freunde gemeinsam auf die Reise.

    In einer bunten Pop-Up Bühne inszeniert Monika Kosik mit dem Team des Jungen LTT fantastische Kämpfe gegen die West-Hexe und musikalische Höhepunkte der Gefährten, die in ihrem Abenteuer über sich hinauswachsen. Letztlich erkennen sie, dass das, was sie sich sehnlichst wünschen, längst in ihnen verborgen liegt.

  • Foto: Tobias Metz/LTT

    Montag

    15.04.24

    09 Uhr

    + weitere Termine

    Theater

    Der Zauberer von Oz Junges Landestheater Tübingen (LTT)

    Familienstück nach dem Kinderbuch von Lyman Frank Baum in einer Theaterfassung von Monika Kosik.
    Durch einen Sturm wird die kleine Dorothy mitsamt ihrem Haus in das Land Oz katapultiert. Ein märchenhafter Ort, an dem Hexen, Zauberer und andere wundersame Wesen leben. Trotzdem will Dorothy so schnell wie möglich zurück nach Hause. Auf ihrem Weg begegnet sie einer Vogelscheuche, die sich nach Verstand sehnt, einem Blechmann, der sich ein Herz wünscht, und einem nach Mut suchenden Löwen. In der Hoffnung, dass der Zauberer von Oz ihre Wünsche erfüllen, begeben sich die Freunde gemeinsam auf die Reise.

    In einer bunten Pop-Up Bühne inszeniert Monika Kosik mit dem Team des Jungen LTT fantastische Kämpfe gegen die West-Hexe und musikalische Höhepunkte der Gefährten, die in ihrem Abenteuer über sich hinauswachsen. Letztlich erkennen sie, dass das, was sie sich sehnlichst wünschen, längst in ihnen verborgen liegt.

  • Foto: Gordon Schirmer

    Dienstag

    16.04.24

    20 Uhr

    Varieté

    Wintergarten Varieté Berlin WOODSTOCK VARIETY SHOW

    Festival Hits & Acrobatics! Um genau 17.07 Uhr eröffnete Richie Havens am 15. August 1969 das legendäre Woodstock-Festival und schrieb damit Geschichte. Die Auftritte der zahlreichen Folk- und Rock-Musiker*innen während der folgenden Tage sind auf der ganzen Welt auch mehr als 50 Jahre später noch Teil des kollektiven Gedächtnisses. 

    Der Mythos ist ungebrochen. Das Berliner Wintergarten Varieté macht in einer umjubelten Show zum Sound von Love, Peace and Happiness das besondere Feeling des Festivals nun noch einmal erlebbar. Weltbekannte Artist*innen kreieren ihre eigenen Choreografien zu Songs von Santana, Janis Joplin oder Joe Cocker. 

    Festival-Hits von Melanie, Jimi Hendrix oder The Who werden auf der Bühne zu akrobatischen Bildern. Artistische Körperkunst trifft in der Show auf mitreißende Livemusik. Beides zusammen vermittelt dem Publikum eine Botschaft, die zeitlos und universal ist und die gerade heute von ihrer Aktualität nichts verloren hat: „Make Love, not War!“

  • Foto: Wolfgang Schmidt

    Mittwoch

    17.04.24

    20 Uhr

    Smells Like Teen Spirit!

    Klassik meets Grunge

    Stuttgarter Kammerorchester, Christopher Ainslie & Nikolaus von Bülow Nirvana

    Unlängst bezeichnete die New York Times den südafrikanischen Countertenor Christopher Ainslie als „Rockstar der Barockoper“. Dass dieser Vergleich wortwörtlich zu nehmen ist, kann der vielbeschäftigte Sänger mit einem Programm unter Beweis stellen, das einerseits die frühbarocke Oper und andererseits eine Rockband mit Kultstatus ins Zentrum stellt. 

    Zusammen mit dem Stuttgarter Kammerorchester interpretiert Ainslie melancholische Lieder des wichtigsten britischen Barock-Komponisten: Henry Purcell. Als Gegensatz dazu werden arrangierte Songs der US-amerikanischen Rockband Nirvana eingestreut. Und, bevor Sie fragen: Ja, „Smells Like Teen Spirit“ ist natürlich auch mit dabei. 

    Für das Stuttgarter Kammerorchester sind solche Crossover-Projekte übrigens nichts Neues. In der Vergangenheit mischten sie bereits Werke von Vivaldi mit solchen von Iron Maiden oder ließen Kompositionen von Beethoven, Pärt und David Bowie verschmelzen. Also dürfte beste Unterhaltung garantiert sein, oder, um es in den Worten Nirvanas zu sagen: „Here we are now, entertain us!“

  • Donnerstag

    18.04.24

    20 Uhr

    Comedy

    Christian Schulte-Loh Bankrott Royal – Die Zukunft ist golden.

    Christian Schulte-Loh ist „deutsch – aber lustig“ (Der Spiegel). In seinem Programm „Bankrott Royal – Die Zukunft ist golden“ redet der in London „ausgebildete“ Komiker, der in Deutschland ein gern gesehener Gast in zahlreichen TV-Produktionen ist, über den nicht enden wollenden Wahnsinn in seiner Zweit-Heimat England. Dabei stellt er auch die Frage, ob wir Deutschen nicht am Ende genauso verrückt sind wie die Briten. Vor allem aber richtet sich der Blick in die Zukunft – und die wird golden. 

  • Foto: Geronimo Schmidt

    Freitag

    19.04.24

    20 Uhr

    Slam

    BurghofSlam: PowerPoint Karaoke

    Das neue Format im Burghof hat das Publikum im Sturm erobert! Beim „PowerPoint Karaoke“ präsentieren sich die Referierenden um Kopf und Kragen, denn sie müssen spontan ein sechs-minütiges Referat zu einer PowerPoint-Präsentation halten, die sie vorher noch nie gesehen haben. 

    Inhaltlich ist alles drin: von der Jahreshauptversammlung der Taubenzüchter, über die Wirkungsweise des CERN bis hin zur Unfallverhütung bei der Rolltreppennutzung. 

    Nach abgelaufener Vortragszeit schlägt die Stunde des Publikums, das nach jedem Referat Fragen aus dem Plenum stellen kann und durch die Applauslautstärke über den Finaleinzug und den Sieg bestimmt.

    Moderation: Johannes Elster

  • Foto: Rouven Niedermaier

    Samstag

    20.04.24

    20 Uhr

    Pop

    Joya Marleen Fish In Your Glass Tour 2024

    Nach fulminanten Festivalauftritten auf dem Reeperbahn Festival, Immergut oder auch dem Superbloom, sowie Supports für Michael Schulte oder Alice Merton geht die Schweizer Newcomerin Joya Marleen im April 2024 erstmals auf Tournee in Deutschland. 

    Mit ihrer Debütsingle „Nightmare“ stürmte sie die Spitze der heimischen Airplaycharts und gewann 2022 drei Swiss Music Awards. In ihren Songs trifft gefühlvoller Pop auf modernen Folk – tragisch-verträumte Lyrics verkriechen sich in organischer Magie, die von Taylor Swift bis weit hinter Lana Del Rey reicht.

  • Foto: Andrea Boccalini

    Sonntag

    21.04.24

    20 Uhr

    Jazz

    Olivia Trummer Trio Change of Seasons

    Olivia Trummer ist unterwegs auf einer musikalischen Reise zwischen Swing, Latin, Bebop und Kunstlied. Mit ihrem Trio lotet sie Grenzen aus und tastet sich mit den Mitteln und Werten des Jazz in den Pop vor. In ihrem brandneuen Song-Programm „Change of Seasons“ treffen eingängige Melodien auf spontanen Ideenreichtum, musikalische Virtuosität auf von Kopf bis Fuß genießbare Grooves. Ihre Songs erzählen von unerwarteten Abzweigungen auf dem Lebensweg, von Liebe, die Raum und Zeit aufzulösen vermag.

  • Foto: Natalie Endicott

    Mittwoch

    24.04.24

    20 Uhr

    Klassik, Jazz und Dixieland

    Canadian Brass „All You Need Is Love“ Tour

    Das weltberühmte Brass Ensemble spielt neu arrangierte Werke der Beatles, von Bach, Mozart, Piazzolla, Coldplay u.a.

    Wie umfassend das klangliche Spektrum einer reinen Blechbläser-Formation sein kann, zeigt Canadian Brass auf höchstem Niveau. Jeder für sich ein Virtuose auf seinem Instrument, teilen die fünf Mitglieder ihre Begeisterung für den Bläserklang mit dem Publikum. Fábio Brum, Joe Burgstaller (Trompeten), Jeff Nelsen (Horn), Achilles Liarmakopoulos (Posaune) und Chuck Daellenbach (Tuba) sind nicht nur Meister der Blechbläser-Kunst, sondern mit einzigartiger Bühnenpräsenz und einer Mischung aus Hingabe, Spielfreude und Spontaneität auch humorvolle Entertainer. 

    Die Mischung aus musikalischem Können und lässigem Dialog mit dem Publikum ist eines der Erfolgsrezepte von Canadian Brass. Die Vielfalt des Repertoires ist ein weiteres. So fühlen sich die Musiker in der Welt der Klassik ebenso zuhause, wie beim Abtauchen in Jazz- und Dixieland-Klänge. Die mehr als 100 in wechselnder Besetzung eingespielten Alben und die gut zwei Millionen verkauften Platten sprechen für sich.

  • Foto: Daniel Ziegert

    Donnerstag

    25.04.24

    20 Uhr

    Kammermusik

    Deutsche Kammerakademie Neuss & Isabelle van Keulen Ensemble Variations on Buenos Aires

    Die meisten Komponisten der Musikgeschichte setzten sich früher oder später mit der Musik Johann Sebastian Bachs auseinander. So auch der Argentinier Astor Piazzolla, der sich in seiner Jugend ausgiebig mit Bach sowie dem Jazz beschäftigte. 

    Daher ist es auch nicht abwegig, die beiden Komponisten, zwischen denen ungefähr 200 Jahre liegen, musikalisch einander gegenüberzustellen. Neben bekannteren und unbekannteren Tangos von Piazzolla ist ein Doppelkonzert für zwei Violinen von Bach zu hören – jedoch mit argentinischem Flair, denn die eine Solostimme wird vom Bandoneonisten Christian Gerber übernommen. 

    Das Konzept zu „Variations on Buenos Aires“ stammt von der Geigerin Isabelle van Keulen, einem bekennenden Piazzolla-Fangirl. Sie erfüllte sich einen Traum, indem sie ihr eigenes Tango-Ensemble zusammenstellte und zusammen mit der Kammerakademie Neuss, deren künstlerische Leiterin sie ist, tief in die Welt des „Tango Nuevo“ eintauchte. Das Resultat: das hochgelobte Album „Variations on Buenos Aires“.

    Die Kammerakademie Neuss feiert in der Saison 2023/24 ihr 45-jähriges Bestehen. Wir gratulieren!

  • Foto: Shin Joong Kim

    Sonntag

    28.04.24

    11 Uhr

    Junges Podium

    Jaemin Han Werke von Janáček, Brahms, Britten und Bridge

    Im Mai 2021 gewann der südkoreanische Cellist Jaemin Han den prestigeträchtigen George-Enescu-Musikwettbewerb. Und das im Alter von nur 15 Jahren. Somit wurde er zum jüngsten Preisträger in der Geschichte des Wettbewerbs, was ihn unmittelbar auf internationale Konzertbühnen katapultierte. Mit dem Gewinn des dritten Preises beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf zementierte er sogleich seinen Ruf als vielversprechender Nachwuchskünstler. Er überzeugt indessen nicht nur mit seiner Musikalität, sondern auch mit seiner Programmgestaltung. So besteht das Konzertprogramm, das er im Burghof präsentiert, aus Werken, die sich am Rande des Cello-Repertoires tummeln und eher selten im Konzert zu hören sind. Ein Schwerpunkt ist sicherlich die Sonate für Cello und Klavier von Benjamin Britten. Letzteres Werk schrieb der britische Komponist zu Beginn der 1960er-Jahre für keinen geringeren als den damaligen Cello-Überflieger Mstislaw Rostropowitsch.

    Begleitet wird Jaemin Han am Klavier vom Schweizer Pianisten Jean-Sélim Abdelmoula.

  • Mai
  • Foto: OOSTBLOK Media

    Freitag

    03.05.24

    20 Uhr

    Tanz

    CLUB GUY & RONI Fortune

    Tanzen heißt: immer in Bewegung sein, auch im Geiste. Die niederländische Tanzcompagnie Club Guy & Roni hat sich dieses Motto zu Herzen genommen, hat ihre Komfortzone verlassen und ist nach Indien gereist. 

    Die Begegnung mit indischen Künstler*innen hat für die Compagnie die Sicht auf das Leben und die Welt verändert; ihre Mitglieder gehen nun laut eigener Aussage mit weniger Zynismus, dafür mit mehr Demut und Zartheit zu Werke. Gestalt wird dies alles in ihrem neuen Bühnenstück „Fortune“, das europäische und südasiatische Tänzer*innen auf einer Bühne vereint und von einem Schlagzeugensemble begleitet wird, in welchem Instrumente aus Südasien eine wichtige Rolle spielen. 

    Vor dem Hintergrund der globalen Umweltprobleme wurde auch auf Nachhaltigkeit geachtet – Bühnenbild und Kostüme der Produktion sind komplett aus recyceltem Material gefertigt. Gemeinsam begeben sich die Akteur*innen auf eine Erkundungsreise mit dem Ziel, dem Wunder des Lebens in Bewegung und Klang auf die Spur zu kommen.

  • Foto: Nina Kohler, Seemuseum

    Samstag

    04.05.24

    20 Uhr

    Neues Format!

    Slam

    BurghofSlam: Museumskaraoke

    Im Museum bestaunen wir Exponate, die von längst vergangener Zeit, von fremden Kulturen, von künstlerischer Genialität oder einfach nur von einer guten Kuration des Hauses Zeugnis abliefern. Der Blick hinter die Kulissen und in die Lager und Depots bleibt uns normalerweise verwehrt. 
    Beim Museumskaraoke heben wir genau diese Schätze, die sonst keinen Einzug in die Ausstellung halten würden. Wagemutige Referierende präsentieren Exponate, die sie nie zuvor gesehen haben. Nach jedem Vortrag bekommt das Publikum seitens des Museums die wirkliche Geschichte zum Objekt eingeordnet. Das Publikum entscheidet schließlich, welche Ad-hoc-Referate ihm am besten gefallen haben und wer das erste Museumskaraoke im Burghof gewinnt. 
    Moderation: Johannes Elster
    In Kooperation mit dem Dreiländermuseum Lörrach.
     

  • Grafik: Peter Engel

    Sonntag

    05.05.24

    18 Uhr

    Theater

    Landestheater Tübingen (LTT) Garland

    Eine moderne Märchen-Dramedy zum Klimawandel nach Motiven aus dem „Zauberer von Oz“ von Svenja Viola Bungarten.
    Eine Farm in Kansas, ein Sturm, rote Schuhe, ein gelb gepflasterter Weg und Judy Garland im blauen Kleid: Der Musical-Film „Der Zauberer von Oz“ aus dem Jahr 1939 ist der Ausgangspunkt der Parodie und Hollywood-Persiflage „Garland“. Darin ist die Hauptfigur, Dorothee Sturm, eine junge potenzielle Serienbrandstifterin und die Farm von Onkel und Tante aufgrund des Klimawandels bereits verdorrt. Statt Löwe, Vogelscheuche und Blechmann treten ein Spezialist für erfolglose Low-Budget-Horror-Heimatfilme, in denen niemand überlebt, die Moderatorin des Lokalradiosenders, die versucht, gute Laune mit launiger Musik zu verbreiten, und Judy Garland persönlich auf. 

    In einem Endzeitszenario von Hitze und Staub, Bränden und Landflucht entspinnt sich ein Theater-Roadmovie, das Klimatragödie und Landeier-Komödie in einem ist; und in dem die Geschichte vom zähen Underdog auf der Suche nach Hoffnung für unsere Zeit neu erzählt wird.

    Premiere: 12. April 2024

  • Foto: Nicole Asis

    Dienstag

    07.05.24

    20 Uhr

    Goetheanum Eurythmie Ensemble An die Erde

    Das neue Programm des Goetheanum-Eurythmie-Ensembles, mit dem Titel „An die Erde“ ist eine Komposition von Dichtungen und Musiken, die den Zusammenklang von Mensch und Erde und unsere Verantwortung für eine Weiterentwicklung der Erde als ein kosmisches Wesen beleuchten.

    Nehmen wir die Erde in ihrer komplexen Gesamtheit überhaupt wahr? Wer und wie ist dieses Gegenüber? Was ist nötig für eine Erweiterung unserer Perspektive? Das Programm lotet diese Beziehung auf unterschiedlichen Ebenen aus und versteht sich als eine Hommage „An die Erde“.
    Mit Musiken unter anderem von Leopold van der Pals und Maurice Ravel und Dichtungen von Rose Ausländer, Ingeborg Bachmann, Rudolf Steiner und David Wagoner.

    Veranstalter: Verein zur Förderung der Eurythmie 
     

  • Foto: Oliver Look

    Donnerstag

    09.05.24

    20 Uhr

    Sebastian Lehmann Kinderzeit: Lesung & Comedy

    Sebastian hat die Seiten gewechselt. Bis vor Kurzem war er vor allem Sohn. Jetzt hat er selbst einen. Viele hatten ihm das gar nicht zugetraut. Vor allem seine Mutter. Bis jetzt hatte Sebastian Elternzeit - viel Zeit mit seinen Eltern, die aus seiner Heimatstadt Freiburg anrufen. Und jetzt eben Kinderzeit. Schließlich ist es Quatsch, dass die Elternzeit "Elternzeit" heißt. Eltern haben nämlich gar keine Zeit mehr - außer für die Kinder. Darum geht das neue Programm um das Kind. Und natürlich auch um die Großeltern. Und um die spätkapitalistischen Zumutungen der Postmoderne und die Moralkonzeption von Immanuel Kant. Vielleicht. Es ist für alle Menschen geeignet: Die meisten sind ja entweder Kinder oder Eltern. Manche sind sogar beides. Wie Sebastian.

    Sebastian Lehmann ist in Freiburg geboren und lebt in Berlin. Auf SWR3 und RBB radioeins laufen seine Radiokolumnen „Elterntelefonate“ und „Lehmanns Leben“. Er hat zahlreiche Bücher geschrieben, als letztes ist sein autobiographischer Elternratgeber „Ich hab‘s dir doch gleich gesagt, Sebastian.“ erschienen. 

    Veranstalter: Nellie Nashorn Soziokultur gGmbH


     

  • Foto: Aniol Resclosa

    Samstag

    11.05.24

    14 Uhr

    + weitere Termine

    Theater

    Bajau Ponten Pie

    Magisches Theater mit und unter Wasser für die ganze Familie.
    Die Compagnie Ponten Pie erschafft in jedem ihrer Stücke eine neue Welt. Im Fall von „Bajau“ handelt es sich um eine Welt aus Wasser. Wie wäre unser Leben unter Wasser? Wie würden wir die Welt sehen, hören und fühlen? Erzählt wird die Geschichte eines Geschwisterpaars, das diesen Fragen nachgeht und dessen Wunsch, mit und unter Wasser zu leben, langsam in Erfüllung geht. Dabei steigt die Faszination für die Grundlage allen Lebens bis zu einem Punkt, an dem für jeden Zuschauenden klar ist: Ich will Wasser sein.

  • Foto: Aniol Resclosa

    Samstag

    11.05.24

    14 Uhr

    + weitere Termine

    Theater

    Bajau Ponten Pie

    Magisches Theater mit und unter Wasser für die ganze Familie.
    Die Compagnie Ponten Pie erschafft in jedem ihrer Stücke eine neue Welt. Im Fall von „Bajau“ handelt es sich um eine Welt aus Wasser. Wie wäre unser Leben unter Wasser? Wie würden wir die Welt sehen, hören und fühlen? Erzählt wird die Geschichte eines Geschwisterpaars, das diesen Fragen nachgeht und dessen Wunsch, mit und unter Wasser zu leben, langsam in Erfüllung geht. Dabei steigt die Faszination für die Grundlage allen Lebens bis zu einem Punkt, an dem für jeden Zuschauenden klar ist: Ich will Wasser sein.

  • Foto: Mathias Bothor

    Sonntag

    12.05.24

    18 Uhr

    Ensemble in Residence

    delian::quartett & Claudia Barainsky Im wachen Traume

    Zum Abschluss seiner Residenz im Burghof präsentiert das delian::quartett nicht nur zwei Originalwerke für seine Besetzung, sondern zeigt mit zwei Bearbeitungen, wie gut die Kombination von Singstimme und Streichquartett klingen kann. 

    Immer wieder ist zu lesen, dass der Klang der Streichinstrumente jenem der menschlichen Stimme besonders ähnlich sei. Bis etwa 1600 war es zudem üblich, dass Vokalmusik teilweise oder komplett durch Instrumente ausgeführt wurde, manchmal ganz ohne Text. Was läge also näher, als einen Streichquartett-Abend zusammen mit einer Sängerin zu gestalten und alle denkbaren Kombinationen auszuprobieren? Für derlei Erkundungen ist das delian::quartett stets zu haben und so sucht das Quartett die Zusammenarbeit mit der renommierten Sopranistin Claudia Barainsky. 

    Zur Aufführung kommt u. a. Schumanns Liederzyklus „Frauenliebe und Leben“. Aribert Reimann, einer der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart, hat seine bewegende, romantische Bearbeitung für Sopran und Streichquartett der Sängerin und dem delian::quartett persönlich gewidmet. 

    Der italienische Komponist Stefano Pierini hat wiederum Vokalwerke des englischen Renaissance-Komponisten William Byrd für Sopran und Streichquartett oder für Streichquartett alleine bearbeitet. Werke von Mendelssohn und Strawinsky runden dieses spannende Programm ab.
     

  • Foto: Rüdiger Schestag

    Freitag

    17.05.24

    20 Uhr

    Kammermusik

    Lotus Quartett Werke von Haydn, Schubert und Brahms

    Das in Stuttgart ansässige Lotus Quartett ist ein Fels in der Brandung der Streichquartett-Welt und feiert in der Spielzeit 2023/24 sein 30-jähriges Bestehen. Es gilt bis heute als herausstechendes Ensemble, ist es doch seit vielen Jahren auf allen vier Positionen fest in weiblicher Hand. 

    Der Repertoire-Schwerpunkt der Gruppe liegt vor allem auf den Streichquartetten der Wiener Klassik und der Frühromantik, wofür das Konzertprogramm exemplarisch steht. Der Konzertabend startet mit Joseph Haydns Quinten-Quartett, das erste Abweichungen von den Kompositionsstandards der auslaufenden Wiener Klassik zeigt. So verwendet Haydn im Menuett einen Kanon als Kompositionsstil, was dem Satz den Beinamen „Hexen-Menuett“ einbrachte. Der Name des gesamten Werks hingegen rührt vom Beginn her, wo sich mehrere fallende Quinten aneinanderreihen. 

    Mit Quartetten von Franz Schubert und Johannes Brahms zeigt das Ensemble anschließend die chronologische Weiterentwicklung der Gattung auf.

  • Juli
  • Foto: Sven Götz

    Donnerstag

    11.07.24

    20 Uhr

    Festival-Eröffnung

    Jazz

    Die Nina Simone Story feat. Fola Dada Ihre Musik, Ihr Leben, Ihre Zeit

    Nina Simones Persönlichkeit könnte ein Bild Picassos sein: kantig, verschoben, geheimnisvoll, verzerrt und unscharf. Die Faszination für diese außergewöhnliche Künstlerin wird in der facettenreichen Show „Die Nina Simone Story“ spürbar. Songs, Bilder, Filmausschnitte und Texte beleuchten den Lebensweg dieser außergewöhnlichen Künstlerin. Fola Dada, Florian Dohrmann, Ulf Kleiner, Felix Schrack und Christoph Neuhaus sowie die Sprecherin und Moderatorin Katharina Eickhoff (SWR2) begeben sich dabei auf Spurensuche.

  • Mittwoch

    24.07.24

    20 Uhr

    Hip-Hop

    Rap

    Gims

    Vor gut zehn Jahren kletterte Gims, damals noch als Maître Gims, mit den Songs von seinem Debütalbum „Subliminal“ erstmals an die Spitze der europäischen Charts. Seither sind Diamant, Gold und Platin seine ständigen Begleiter. 

    In Frankreich ist er spätestens seit seinem Auftritt im Stade de France vor 72 000 Zuschauer:innen ein absoluter Superstar. Aufgrund seiner unverwechselbaren Art ist Gims aber zugleich auch ein Botschafter der Kulturen – der kongolesischen, der französischen, vor allem aber der urbanen. Er ist streitbar, kontrovers, facettenreich und genial.

  • Foto: Rheinproduktiv

    Donnerstag

    25.07.24

    20 Uhr

    Global Folk

    Indie-Pop

    Hip-Hop

    Bukahara „30 Jahre STIMMEN“ // Special Guest: Sharktank

    In einem Klima, in dem Protektionismus, Abschottung und Nationalismus geboten zu sein scheinen, machen Bukahara das einzig richtige: Sie machen das Fenster weit auf und lassen frische Luft hinein. Ihre Musik legt sich wie ein kühlendes Tuch auf unsere krisengeplagten Seelen und bezieht ihre Dringlichkeit vor allem aus der Tatsache, dass sie eben keine Eskapismus-Folklore bedient. Vielmehr sind die Klänge auf wehmütig-wunderschöne Weise von Folk durchdrungen. Kein Ton und kein Wort sind zufällig an ihrer Stelle. Die Präzision und das Gespür, mit denen Bukahara unendliche Räume für die Themen und Stimmungen der Lieder eröffnen, begründen deren Wahrhaftigkeit. Ahmed Eid (Bass, Percussion), Max von Einem (Posaune), Daniel Avi Schneider (Geige, Mandoline) und Zoghlami (Gesang, Gitarre, Schlagzeug) vereinen in ihrem Sound Folk, Blues, Swing sowie arabische Einflüsse zu ihrem ureigenen Stil. Bei ihrem Konzert an diesem Abend präsentieren sie ein Programm zu „30 Jahre STIMMEN“, das sie extra für unser Festival konzipiert haben.

    Mehr als 15 Millionen Streams für ihre Debütsingle „Washed Up“, zwei veröffentlichte Alben und eine erste Tour mit ausverkauften Shows in Hamburg, Berlin, Wien oder München: Sharktank sind aus der Musikszene im deutschsprachigen Raum nicht mehr wegzudenken. Und spätestens seit ihrem zweiten Album „Acting Funny“, das im März 2023 erschienen ist, machen sie auch international von sich reden. Ein „ausgeschlafenes, unverkrampftes, fröhlich machendes Album“, urteilt Radio FM4. Die Platte ist extravagant und experimentierfreudig. Gekonnt verwebt die Band vertraute melodischen Vocals, Synthie-Sounds, Rap und Rock bis hin zu Pop-Tunes. Federleicht beweisen die Musiker dabei, was es bedeutet, gegen und gleichzeitig mit dem Strom zu schwimmen, ohne dabei auf der Stelle festzusitzen – Wiedererkennungswert, Nominierungen für den Amadeus Music Award und eine Live-Session bei dem amerikanischen Sender NPR inklusive. 

  • Foto: Ingo Pertramer

    Freitag

    26.07.24

    20 Uhr

    Indie-Rock

    Deutschrock

    Sportfreunde Stiller Jeder noch ein x (+ Gäste des Monats)

    Kompromisslos, ehrlich, authentisch und energetisch haben sich die Sportfreunde Stiller bei unzähligen Auftritten (in New York, Rio, Rosenheim) jede Menge Applaus (Applaus!) erspielt. Dafür gibt’s natürlich auch von uns ein Kompliment. 

    Und sowohl die Sportis als auch wir haben 2024 Grund zum Feiern: 30 Jahre STIMMEN trifft auf 20 Jahre „Burli“. In feierlichem Gedenken an das Erfolgs-Album schmettern die Sportfreunde die komplette Burli-Songliste von der Bühne. Also, let´s do it like 2004!

  • Foto: Andrew Hutto

    Samstag

    27.07.24

    20 Uhr

    Pop Classics

    Chris Isaak Support: Tanita Tikaram

    Kaum ein anderer Hit verkörpert Chris Isaak so umfassend wie sein bahnbrechender Klassiker „Wicked Game“. 2019 markierte den 30. Jahrestag von Isaaks Album „Heart-Shaped World“, auf dem „Wicked Game“ erstmals erschien – und 2024 gibt uns der Musiker aus Kalifornien zur 30. Auflage des STIMMEN-Festivals die Ehre. Im Laufe seiner fast vierzigjährigen Karriere ist der Sänger und Schauspieler auf der ganzen Welt aufgetreten. Seine Bilanz ist beeindruckend: dreizehn von der Kritik gefeierte Studioalben, zwölf Singles sowie mehrere Kinofilme.

    Bereits im Alter von 19 Jahren sorgte Tanita Tikaram mit ihren poetischen Texten und ihrer markanten, sonoren und eindringlichen Stimme für Furore. Ihr Debütalbum „Ancient Heart“ mit den Hits „Twist in My Sobriety“ und „Good Tradition“ erschien 1988. Inzwischen arbeitet sie an ihrer zehnten Platte. 

  • Foto: Kate Bellm

    Sonntag

    28.07.24

    20 Uhr

    Pop

    Jess Glynne

    Die Stimme von Jess Glynne ist weltberühmt – spätestens seitdem die britische Sängerin, Songwriterin und Grammy-Gewinnerin gemeinsam mit Clean Bandit und dem Song „Rather Be“ monatelang an der Spitze der internationalen Charts stand. Unter anderem mit „My Love“ von Route 94 und „These Days“ mit Macklemore knüpfte sie an diesen Riesenerfolg an. 

    Auf ihrem neuen Album zeigt sich die Musikerin von ihrer bisher persönlichsten Seite. Versteht sich, dass für die Platte nur ein Name infrage kam: „Jess“. 

  • November
  • Foto: Lena Semmelroggen

    Sonntag

    03.11.24

    20 Uhr

    Jazz

    Wolfgang Haffner Life Rhythm Tour 2024

    Wolfgang Haffner ist ein musikalisches Allround-Talent; ein Meister der Zwischentöne am Schlagzeug, dem das Publikum wichtig ist und dem es darauf ankommt, „Musik fürs Herz“ zu spielen, wie er selbst sagt. Auch nach 4000 Konzerten in über 100 Ländern und über 400 Veröffentlichungen, auf denen seine markanten Beats zu hören sind, begeistert er sein Publikum stets aufs Neue mit seiner einzigartigen Fusion aus Jazz, Funk und elektronischen Elementen. 

    Nun geht der zweifache ECHO-Jazz-Preisträger mit einer neuen absoluten Traumbesetzung auf Tournee: Sebastian Studnitzky an der Trompete, Simon Oslender an den Tasteninstrumenten und Thomas Stieger am Bass. Ihr Zusammenspiel hat etwas Magisches. Gemeinsam erschaffen und erleben sie den Haffner Sound, diese einzigartige und unverkennbare Kombination von treibenden Grooves, klangschönen Melodien und einem tiefen Gespür für Atmosphäre und musikalische Stimmungen. 

    „Bester“ (Die Welt), „coolster“ (ARD ttt) und sogar „wichtigster Drummer seiner Generation“ (SZ).

     

    Präsentiert von: Jazzthing, Kulturnews, GMN

  • Dezember
  • Foto: zVg

    Donnerstag

    12.12.24

    20 Uhr

    Show

    SIXX PAXX Theater on Tour

    Ladies aufgepasst – es wird heiß, extrem heiß! Wenn die sexy Boys von Sixx Paxx in der Stadt sind, ist es Zeit für einen richtig geilen Abend. Diese Jungs sind wahr gewordene Frauenträume: gestählte Muskeln, glänzende nackte Männerhaut, verführerische Tanzeinlagen, dazu atemberaubende Akrobatik und Gesang zum Dahinschmelzen – da bleiben keine Wünsche offen. 

    Die schärfsten Typen Europas lassen die Hüllen fallen – auf Tour und in ausgesuchten Locations in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln und Dresden. Den Titel der heißesten Menstripshow der Welt hat sich Sixx Paxx redlich verdient. Abwechselnd in der Gruppe (da weiß man gar nicht, wo man hingucken soll!) und in Soloauftritten (etwa in der Badewanne oder unter der Regendusche) zeigen David Farell und seine Männer, was sie haben. Und das ist so einiges! Die Show ist in jeder Hinsicht der pure Wahnsinn. Die Jungs? Zum Anbeißen! Ihre Performance? Super sexy! Die Outfits? Hot! Die Stripeinlagen? Elektrisierend, aber niveauvoll! 

    Es gibt keinen besseren Ort, um einen Mädelsabend, einen Junggesellinnenabschied oder einen Geburtstag zu zelebrieren. Einen Stripper zu engagieren, ist ja ein absoluter Klassiker, wenn es um JGA und ähnliche Anlässe geht. Aber warum sollte Frau sich mit nur einem begnügen?! Bei Sixx Paxx stehen gleich mehrere begehrenswerte Profi-Stripper zur Auswahl. Da findet jede Lady ihren Favoriten, wobei die Wahl angesichts der Fülle an geballter Männlichkeit auf der Bühne äußerst schwer fallen dürfte. Aber man muss sich ja zum Glück nicht für einen entscheiden, sondern kann sie alle genießen: David, Michael, Kenneth, Taylor Paco, Robby und all die anderen … 
     

    Preise: 
    3 Kategorien: 
    Kat.1.:  47,90 € / 10er Paket: 431,10 € 
    Kat.2.:  42,90 € / 10er Paket: 386,10 € 
    Kat.3.:  36,90 € / 10er Paket: 332,10 € 
     

  • Januar
  • Donnerstag

    09.01.25

    20 Uhr

    Comedy

    Helene Bockhorst NIMM MICH ernst

    Hereinspaziert, Manege frei - nehmen Sie Platz im erquickendsten Wechselbad, seit es Gefühle gibt! Nur hier sehen Sie die stärkste Frau der Welt, die Frau mit dem Unterleib und den Drahtseilakt der deutschen Comedy. Sie balanciert auf der feinen Linie zwischen Fremdscham und Erleuchtung. Hüpft vom Trapez der guten Laune und verlässt sich darauf, dass das Publikum sie fängt. Und wirft treffsicher Messer in die Herzen der Zuschauer. 

    Keine Angst, es wird an diesem Abend viel gelacht und das Leben gefeiert. Es wird aber auch erzählt, gestaunt und mitgelitten. Denn am Ende wollen wir doch alle nur das Eine: Geliebt werden, so, wie wir sind. In glücklichen genauso wie in melancholischen Momenten. Und warum sollte eine Künstlerin sich mit weniger zufriedengeben.

    Im Rahmen des 5. Lörracher Kabarett-Comedy-Wort-Festivals „Worthasenohrenart“ von Kulturvilla Nellie Nashorn und Burghof Lörrach GmbH.
     

  • Foto: Mike Wahrlich

    Freitag

    17.01.25

    20 Uhr

    Comedy

    Alain Frei Alles neu

    In seinem Programm „Alles neu“ lässt der Schweizer Comedian Alain Frei in seinen verrückten Alltag blicken und zeigt auf, was das Leben jeden Tag Neues zu bieten hat. Seine einzigartige Komik zeichnet sich dabei – entgegen allen Schweizer Klischees – vor allem durch ihre kurzweilige Schlagfertigkeit aus. 

    Gekonnt balanciert er die verschiedensten Themen, immer reflektiert, gern auch kritisch, aber ohne dabei zu belehren. Kreuz und Quer führt er das Publikum von einer skurrilen Anekdote zur nächsten und nimmt dabei alles und jeden auf die Schippe – immer wieder auch sich selbst. Sein bissiger Humor gepaart mit einer gehörigen Portion Charme und der typischen Höflichkeit eines Schweizers bilden eine Mischung, die das Publikum regelmäßig zum Ausrasten bringt.

    Alain Frei ist ein „wahrer Scharfschütze der zielsicheren Pointe“ (Nürtinger Zeitung), der „locker, lakonisch und authentisch“ (Badische Zeitung) für gute Laune sorgt. 

     

    Wichtiger Hinweis für den Ticketkauf! 
    Bei dieser Veranstaltung gelten gesonderte Bedingungen für die Ermäßigungen:
    Es gelten nur folgende Ermäßigungen
     - Schwerbehinderte Menschen: mit amtlichem Ausweis und einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 80%: abzgl. 20% Ermäßigung. Mit eingetragener Begleitperson (Merkzeichen B): Schwerbehinderter Mensch keine Ermäßigung, Begleitperson Eintritt frei. Bitte wenden Sie sich rechtzeitig an das Kartenhaus.
     - 9-Euro-Ticket mit dem Burghof-Pass

    Alle anderen Ermäßigungen (Wahl-Abo, KKF, Burghof-Besties, u.a. ) können für diese Veranstaltung nicht angeboten werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

  • Februar
  • Foto: zvG/Phantom der Oper

    Donnerstag

    13.02.25

    20 Uhr

    Musical

    Das Phantom der Oper Die Originalproduktion von Sasson/Sautter

    Die erfolgreiche Tournee Produktion kommt zurück mit einer hochkarätigen Starbesetzung.


    Seit 2010 fesselt „Das Phantom der Oper“ des Autoren Teams Sasson/Sautter die Zuschauerinnen und Zuschauer auf den Bühnen Europas. Damit ist die Superproduktion eines der erfolgreichsten Tournee Musicals Europas. 


    Neben der Spielfreude des großen Bühnenensembles und der atemberaubenden Musik begeistert vor Allem auch das spektakuläre Bühnenbild. Es lebt sowohl von den effektvollen, dreidimensionalen Videoprojektionen des international gefeierten Multimediakünstlers Daniel Stryjecki als auch von den grandiosen Bühnenelementen, die von Michael Scott der Metropolitan Opera in New York entworfen und gebaut wurden.  Im Nun wurde das Musical für die Qualität der Darsteller, der Musik und des spektakulären Bühnenbildes von Sonnenklar TV mit der Goldenen Sonne 2023 in der Kategorie „Musical des Jahres“ ausgezeichnet. Wie in den vergangenen Spielzeiten werden die Hauptfiguren von Musicalstars der deutschen und internationalen Bühnen interpretiert. Ein echtes Musicalhighlight!

    Veranstalter:  3for1 Trinity Concerts GmbH

  • Samstag

    22.02.25

    20 Uhr

    Comedy

    Nikita Miller Im Westen viel Neues

    Comedic Storyteller.
    Als Nikita als Fünfjähriger mit seinen Eltern aus der Ukraine nach Deutschland kam, musste er über die Jahre feststellen: Ein Mensch kann vielleicht die Sowjetunion verlassen, die Sowjetunion aber niemals den Menschen. Kein Wunder, dass Nikitas Opa nach jahrlangem, rigorosem Duden-Abschreiben heute immer noch kein Wort Deutsch spricht. Die Erwartungen an den Westen waren groß, die Möglichkeiten schienen unendlich. Doch Nikita Miller hat verstanden: Zwischen zwei Kulturen zu hocken, ist furchtbar anstrengend. Die Familie zerrt an der einen, das neue Leben an der anderen Seite. Also hat er fleißig in seinem Gedankenlabor getüftelt, hier und da etwas zusammengemixt, dort etwas entnommen und noch ein bisschen Glitzer drüber gestreut. Nikita Miller hat das Beste aus Deutsch und Sowjet zusammengemixt und gelernt, beide Kulturen mit all ihrer Schönheit und Vielfalt, mit all ihrer Marotten und Unannehmlichkeiten, zu lieben und wertzuschätzen. Denn wir müssen uns alle doch mal eingestehen: Die Kulturen sind gar nicht so unterschiedlich. Pelmeni sind doch auch nur kleine Maultaschen.

    „Nikita sagt, was Kasache ist. Und vieles mehr. Auf deutsch. Und lustig. Nein! Sehr lustig." (Olaf Schubert)    

    „Nikita Miller macht etwas, was ich noch nie gesehen habe […] Das ist eine völlig eigene Form von Alltagssatire. Ich bin begeistert!“ (Dieter Nuhr)

    Im Rahmen des 5. Lörracher Kabarett-Comedy-Wort-Festivals „Worthasenohrenart“ von Kulturvilla Nellie Nashorn und Burghof Lörrach GmbH.

    Veranstalter: Nellie Nashorn Soziokultur gGmbH
     

  • April
  • Foto: Lukas Beck

    Mittwoch

    02.04.25

    20 Uhr

    Josef Hader Hader on Ice

    „Immer is irgendwas. Entweder die Füße schlafen mir ein. Oder sie jucken. Dann krieg ich wieder keine Luft, wenn ich schneller geh. Oder ich hab einen Schweißausbruch. Dann friert mich wieder. Das Essen schmeckt mir nimmer, der Sex ist fad, die Hosen sind zu eng. Was is das bitte? - Des muss alles dieser Klimawandel sein, oder? Temperaturen hat’s im Sommer wie in den Tropen! Dadurch gibt’s auf einmal diese riesigen Insekten! Die hat’s doch früher net geb’n! Wenn die dich stechen, kriegst’ eine Schwellung, die geht monatelang net weg! Wahrscheinlich sind die alle gentechnisch verändert. Und die Pflanzen! Die werd’n jetzt auch schon deppert. Die spinnen, die Pflanzen! Die wachsen jetzt alles zu! Seit ich nimmer aus dem Haus geh. Meine Theorie ist, die Pflanzen wollen die Herrschaft über den Planeten zurück. Die sind alle miteinander unterirdisch verbunden über ihre Wurzeln. Weltweit! Die Pflanzen habn einen geheimen Plan. Sie wollen die totale Zerstörung der abendländischen Kultur und des österreichischen Volks-Rock’n' Roll. Das soll alles ersetzt werden durch äh, Photosynthese.“ 

    Eine Veranstaltung von Nellie Nashorn Soziokultur gGmbH und Burghof Lörrach GmbH. 
     

Abos &
Rabatte

Ausgehen und Geld sparen!