Hille Perl & Friends Pacem
Sirius Vols, Foto: Elisa Meyer
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Klassik

SO | 23.03.25 | 18 Uhr

€ 49/39/31

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Hille Perl & Friends Da Pacem Mit Terry Wey, Cymin Samawatie, Julia Vetö, Alma Stoye, Marthe Perl, Frauke Hess und Hille Perl

Burghof
Bild Hille Perl & Friends Pacem
Sirius Vols, Foto: Elisa Meyer
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Der dritte von der Gambistin Hille Perl gestaltete Konzertabend dieser Spielzeit steht im Zeichen von Frieden, Krieg und Palindromen. So ist das ganze Programm wie ein Palindrom aufgebaut: Es wird umrahmt von John Taveners „Nipson“, einem Werk, das sich wiederum auf das griechische Palindrom „Nipson anomēmata mē monan opsin“ bezieht, was so viel bedeutet wie: „Nicht nur das Gesicht sollst du waschen, wasche weg auch die Sünden.“ Daran angeknüpft erkunden die deutsch-iranische Komponistin und Jazzpianistin Cymin Samawatie und Hille Perl in Improvisationen regionale und grenzüberschreitende Konflikte auf musikalische Art und Weise. Dem wiederum stehen Klagegesänge aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges gegenüber, vorgetragen von Countertenor Terry Wey.

Als Mittelpunkt des Programms fungiert Arvo Pärts „Da Pacem“. In Klang gegossene Hoffnung; die Kernaussage dieses Abends. Durch die Gegenüberstellung von fünf Gamben und einem Konzertflügel dürfte dieses Projekt, was die Musiksprache angeht, wohl eines der spannendsten der gesamten Burghof-Saison sein. Lassen Sie es sich nicht entgehen!

Programm: Da Pacem – J. Tavener, Nipson I / C. Samawatie, Improvisation (solo) / J. Hildebrandt, „Ach Gott, wir habens nicht gewusst“, aus: Krieges-Angst-Seufftzer (bearbeitet für fünf Violen von Hille Perl) / A. Pärt, Da Pacem / J. Hildebrandt: „Ach Herr, der Erbarmer der Menschen“, aus: Krieges-Angst-Seufftzer (bearbeitet für fünf Violen von Hille Perl) / C. Samawatie & Hille Perl: Improvisation / J. Tavener: Nipson II

Mit: Terry Wey (Tenor); Cymin Samawatie (Jazzpiano, Gesang); Julia Vetö, Alma Stoye, Marthe Perl, Frauke Hess, Hille Perl (Gamben) 

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    Detaillierte Programminformationen folgen in Kürze.
     

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    Stilistisch lassen die zwei „Musiker*innen aus Leidenschaft“ ebenfalls mehrere Welten aufeinanderprallen. So orientieren sie sich einerseits an der Renaissancemusik aus Spanien und England, lassen aber gleichzeitig osmanisch angehauchte Rhythmen und Arabesken in ihr Spiel einfließen. Es wird also nicht nur ein Abend für Liebhaber*innen der Alten Musik, sondern für alle Musikbegeisterten.

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