Hagen Rether
Foto: Dominic Reichenbach
Galerie
Modal Slider

FR | 21.02.25 | 19 Uhr

€ 31

Tickets

Hagen Rether Liebe

Burghof
Bild Hagen Rether
Foto: Dominic Reichenbach
Galerie
Modal Slider

Das Programm von Hagen Rether trägt zwar seit Jahren den gleichen Titel, ist jedoch stets brandaktuell und das Gegenteil von seichter Unterhaltung. Schwarz-weiß-Denken und simplen Erklärungen ist der Mann am Klavier ausgesprochen abhold. Vielmehr nimmt er uns auf eine Räsonierreise durch politisches Tagesgeschäft, soziale Verhaltensweisen und tiefgründige Philosophie mit. Dabei fordert er uns zu komplexem Denken und Handeln auf und ermuntert uns, Althergebrachtes zu hinterfragen und bei Bedarf über Bord zu werfen. Denn um der Wandel zu sein, den wir uns so sehr wünschen, müssen wir die Perspektive wechseln. Dieser Blick in die andere Richtung oder auch in den Spiegel mag nicht immer angenehm sein. Doch er ist wohltuend intelligent und setzt damit beim Publikum Denkprozesse in Gang. Natürlich darf auch gelacht werden! Allein Rethers Vergleiche sind oft so überraschend und genial zugleich, dass einem die Spucke wegbleibt.  Genießen Sie ein Plädoyer für Menschlichkeit und Toleranz.

Im Rahmen des 5. Lörracher Kabarett-Comedy-Wort-Festivals „Worthasenohrenart“ von Kulturvilla Nellie Nashorn und Burghof Lörrach GmbH.
 

Wir danken unserem Sponsor. Die Veranstaltung wird klimaneutral durchgeführt.

Empfehlungen:

  • Foto: Susie Knoll

    Musikkabarett

    FR | 11.10.24 | 20 Uhr

    Andreas Rebers rein geschäftlich

    Hier kommt das neue Programm von Andreas Rebers, wie gewohnt eine geballte Ladung Musik, Komik und schwarzer Humor par excellence. Diese Naturgewalt des Kabaretts fragt sich diesmal, was das Leben ist – ein Witz, Zufall oder doch nur ein Geschäft? Knallhart prangert er die Absurditäten des Lebens an und macht sich über alles lustig, was ihm vor die Flinte kommt. Dabei seziert er unsere Gesellschaft und seine Protagonisten virtuos mit dem Skalpell seiner Scharfzüngigkeit. Sätze wie „Der Digitalismus ist die Waffe des Kapitalismus, damit der Materialismus über den Humanismus obsiegt“ rechnen mit sinnentleerter Online-Meinungsbildung, Hetze und digitaler Diktatur ab. Da bleibt einem schon mal das Lachen im Halse stecken, doch der Menschenfreund bringt uns schnell auf den Pfad der Heiterkeit zurück. Szenen aus seiner Kindheit leiten über zu deutscher Geschichtsstunde und Religionsparodie. Mal haut er auf die Pauke, mal schlägt er leise Töne an, aber bei allem trifft er ins Schwarze.

    Burghof
  • Foto: Marcel Bock

    Musikkabarett

    FR | 29.11.24 | 20 Uhr

    LaLeLu – a cappella comedy Weihnachten mit LaLeLu

    Gesungenes Kabarett von der Waterkant? Sie haben richtig gelesen! LaLeLu ist die wahnsinnig komische A-cappella-Truppe aus Hamburg, die Ihnen voller Klamauk ihre ganz persönlichen Einsichten zu Weihnachten auftischt. Alle Jahre wieder neu! Das erfrischend ulkige Quartett bestehend aus Tobias Hanf, Jan Melzer, Sanna Nyman und Frank Valet kennt keine Tabus und enthüllt schonungslos, was es vom Lieblingsfest der Deutschen hält. Man erfährt von kleinen und großen Desastern (an Heiligabend ausgesperrt, während die Gans im Ofen schmort) und lacht sich krumm, wenn althergebrachte Weihnachtslieder umgedichtet und zu politischen Chorälen umfunktioniert werden. Da wird im X-mas-Rap „Wer hat den geilsten Baum“ der ewige Kampf um den perfekten Baum parodiert. Und als Clou gibt es das nachhaltige Weihnachtsmusical „Kumpel Jesus“. So schön kann das Fest der Liebe sein – dank LaLeLu immer etwas Besonderes!

    Burghof
  • Foto: Guido Werner

    FR | 06.12.24 | 20 Uhr

    Alfons Alfons – jetzt noch deutscherer

    Deutschlands bekanntester Franzose, mit bürgerlichem Namen Emmanuel Peterfalvi, der uns als rasender Reporter in orangefarbener Trainingsjacke gewöhnlich sein Puschelmikro vor die Nase hält und gekonnt trottelig seinem Gegenüber überraschend ehrliche Antworten auf absurde Fragen entlockt, erzählt uns in seinem neuen Programm davon, wie er nach 27 Jahren dazu kam, auch noch die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Der verschmitzte Geschichtenerzähler berichtet dabei von der sonnigen Kindheit in Paris, der Großmutter Erica, die trotz ihrer Deportation nach Auschwitz die Deutschen nicht hasste und auch, warum er sich in Deutschland wohlfühlt. Alfons besticht durch seinen trockenen Wortwitz ebenso wie durch seine hintergründigen Fragen, die einen zum Nachdenken anregen. In „Alfons – jetzt noch deutscherer“ erleben Sie einen musikalisch untermalten Abend zwischen Theater und Kabarett, der noch länger nachwirken wird.

    Burghof