Sebastian Lehmann Kinderzeit
Foto: Oliver Look
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Donnerstag, 09.05.24 | 20 Uhr

€ 25/20 erm.

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Sebastian Lehmann Kinderzeit: Lesung & Comedy

Burghof
Bild Sebastian Lehmann Kinderzeit
Foto: Oliver Look
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Sebastian hat die Seiten gewechselt. Bis vor Kurzem war er vor allem Sohn. Jetzt hat er selbst einen. Viele hatten ihm das gar nicht zugetraut. Vor allem seine Mutter. Bis jetzt hatte Sebastian Elternzeit - viel Zeit mit seinen Eltern, die aus seiner Heimatstadt Freiburg anrufen. Und jetzt eben Kinderzeit. Schließlich ist es Quatsch, dass die Elternzeit "Elternzeit" heißt. Eltern haben nämlich gar keine Zeit mehr - außer für die Kinder. Darum geht das neue Programm um das Kind. Und natürlich auch um die Großeltern. Und um die spätkapitalistischen Zumutungen der Postmoderne und die Moralkonzeption von Immanuel Kant. Vielleicht. Es ist für alle Menschen geeignet: Die meisten sind ja entweder Kinder oder Eltern. Manche sind sogar beides. Wie Sebastian.

Sebastian Lehmann ist in Freiburg geboren und lebt in Berlin. Auf SWR3 und RBB radioeins laufen seine Radiokolumnen „Elterntelefonate“ und „Lehmanns Leben“. Er hat zahlreiche Bücher geschrieben, als letztes ist sein autobiographischer Elternratgeber „Ich hab‘s dir doch gleich gesagt, Sebastian.“ erschienen. 

Veranstalter: Nellie Nashorn Soziokultur gGmbH


 

Empfehlungen:

  • Gestaltung: Christophe Caffier, onclame.com

    Filmkonzert

    Sonntag, 03.03.24 | 19 Uhr

    Basel Sinfonietta #Metoo, Hitchcock

    Alfred Hitchcock: Blackmail (1929)
    Film-Konzert mit neuer Filmmusik für Orchester von Moritz Eggert

    „Blackmail“ ist ein britischer Thriller aus dem Jahre 1929, meisterhaft erzählt von Alfred Hitchcock. Thematisch erstaunlich aktuell erzählt Hitchcock in diesem Stummfilmklassiker eine veritable #metoo-Geschichte unter den Vorzeichen seiner Zeit. Er lässt seine Hauptfigur erfolgreich gegen unterschiedlichste Formen von männlicher Zudringlichkeit und Erpressung kämpfen – und dies in starken Bildern, die noch heute beeindrucken. In einer Koproduktion mit ZDF und ARTE präsentiert die Basel Sinfonietta die beim deutschen Komponisten Moritz Eggert in Auftrag gegebene neue Filmmusik zu Hitchcocks Kriminalfilm. Der sich selbst als „Bad Boy of New Music“ bezeichnende Moritz Eggert nimmt Stereotype der Neuen Musik gnadenlos aufs Korn und persifliert sie lustvoll. Zu Hitchcocks Klassiker hat er eine bewusst humorvolle, vor allem auch emotionale Musik „aus dem Bauch“ geschrieben, die dabei aber eine künstlerische Eigenständigkeit entwickelt und auch eine Hommage an den von Eggert zutiefst bewunderten Filmkomponisten Bernhard Herrmann darstellt.

    Die Basel Sinfonietta vergegenwärtigt und kontrastiert Hitchcocks Stummfilm mit Moritz Eggerts Musik. Ein Abend im Burghof Lörrach, an dem sich Vergangenheit und Gegenwart, Film und zeitgenössische Musik spiegeln – und erahnen lassen, dass das Gestern im Heute relevant ist.

    Eine Zusammenarbeit von Basel Sinfonietta und Burghof Lörrach GmbH.
    In Kooperation mit 2eleven music film und ZDF/ARTE. 
     

    Burghof
  • Foto: Marc Eglès

    Workshop

    Dienstag, 05.03.24 | 10 Uhr

    Opern-Workshop Tosca Für Schulklassen/Chöre ab Klasse 11

    Puccinis Oper „Tosca“ ist ein Krimi um politische Verfolgung, Verrat, Mord, Machtgier und Missbrauch und gleichzeitig eine Geschichte von einer unsterblichen Liebe und dem heldenhaften Kampf um Freiheit in einem totalitären Regime. Diese Themen wirken heutzutage aktueller denn je. Wer sind die Protagonisten dieser Tragödie und was treibt sie an? 

    Die Teilnehmer*innen des Workshops lernen nicht nur die Handlung der Oper und das Konzept dieser multimedialen Inszenierung kennen, sondern tauchen mit schauspielerischen Übungen selbst in die Welt der Tosca ein. Professionell pädagogisch angeleitet von der künstlerischen Leiterin Britta Glaser sowie der Regisseurin Silvia Aurea De Stefano können sie so das Werk hautnah erleben und eigene Theaterluft schnuppern. 

    Burghof
  • Foto: Horst Dömötör

    Oper

    Donnerstag, 07.03.24 | 20 Uhr

    Compagnia Nuova Giacomo Puccini: Tosca

    Giacomo Puccinis Opern bestechen gemeinhin mit herzzerreißenden Liebesgeschichten, riesenhaften Orchesterapparaten und pompösen Anlegungen. Dass eine Oper wie „Tosca“ aber auch im ganz intimen Rahmen funktioniert, zeigt die Berliner Compagnia Nuova in ihrem zweiten Gastspiel in Lörrach. Das Ensemble adaptiert den Stoff, der ursprünglich im Jahr 1800 in Rom spielt, an heutige Gegebenheiten und verwandelt den zeitlosen Krimi um Verrat, Macht und Missbrauch in eine tragische Satire der aktuellen Zeit. 

    Mit einer drastischen Reduktion der Mannstärke auf einige wenige Sänger*innen, die teilweise sogar mehrere Rollen ausführen, schafft es die Compagnia Nuova, die persönlichen Dramen der Figuren ins Zentrum zu stellen. Gerade einmal fünf (!) Personen stehen auf der Bühne und tragen die zum Kammerspiel verwandelte Oper, die sonst von fünfhundert Menschen gestemmt wird – eine immense Leistung. Und obwohl die „Tosca“ nun „reduziert“ daherkommt, bleibt sie dennoch „unverwüstlich reizvoll“ (Die Glocke).

    Burghof