• Foto: Bennie Curnow

    Singer-Songwriter

    Mittwoch, 21.02.24 | 20 Uhr

    Charlie Cunningham

    Charlie Cunninghams Musik berührt die Seele. Der britische Gitarrist, Pianist und Sänger führt Gegensätze zusammen und erschafft Melodien, die ebenso melancholisch wie hoffnungsvoll sind. In Verbindung mit seiner warmen, markanten Stimme entsteht etwas Zeitloses. Mit mehr als einer halben Milliarde Streams hat er sich zu einem echten Erfolgskünstler entwickelt, der in seinem Heimatland bereits als Headliner in der Queen Elizabeth Hall aufgetreten ist. Immer wieder erfindet er sich neu, indem er persönliche Erfahrungen musikalisch verarbeitet. Er erweitert seine Singer-Songwriter-Wurzeln um Referenzen an Art Rock, Jazz und neoklassische Kompositionen – je nachdem, auf welche Weise er seine Gefühle hörbar machen will. Dabei kommen dann auch die Gegensätze erneut ins Spiel. In einem Interview mit dem Rolling Stone über sein aktuelles Album „Frame“ sagt Charlie Cunningham: „Ich sehe die Titel auf dieser Platte als Gespräche zwischen meinen eigenen widersprüchlichen Seiten.“

    Als Support dabei ist die französische Sängerin und Multiinstrumentalistin QUINQUIS alias Émilie Tiersen. Émilie, für alle, die bei Tiersen schon aufhorchen - ja, sie ist die Ehefrau von Yann Tiersen, hat mehrere Jahre Musik als Tiny Feet gemacht und zwei Alben veröffentlicht. Mit „Seim“, ihrem Debütalbum für das Label Mute, nennt sie sich nun QUINQUIS. Die Namensänderung ist einerseits eine Hommage an ihre persönliche und familiäre Geschichte, denn es ist ihr Mädchenname, andererseits steht sie für einen musikalischen Neuanfang. 

    Präsentiert von: Bedroomdisco, ByteFM, Deutschlandfunk Nova

    Burghof
  • Foto: zVg

    Slam

    Donnerstag, 22.02.24 | 20 Uhr

    BurghofSlam: Science Slam

    Beim Science Slam geht’s raus aus dem Forschungslabor und rauf auf die Bühne. Jeweils zehn Minuten haben die Wissenschaftler*innen Zeit, das Publikum von ihrem Thema zu überzeugen. Um welchen Forschungsbereich es geht, wird an dieser Stelle noch nicht verraten. 

    Fest steht aber schon jetzt, dass es mitreißend, anschaulich und witzig wird. Denn wenn der Burghof zum Hörsaal wird, ist nicht nur der klassische Vortrag erlaubt, sondern alles, was Spaß macht: Fachliteratur rappen, Forschungsergebnisse besingen, Methodik tanzen oder auf der Bühne experimentieren? Alles kein Problem! 

    Einzige Voraussetzung für die Teilnahme: Es muss sich um eine wissenschaftliche Arbeit handeln. Am Ende entscheidet das Publikum, wer gewinnt und das gläserne Gehirn mit nach Hause nehmen darf. Die Deutsche Meisterschaft im Science Slam hat 2022 übrigens Lisa Budzinski gewonnen. Ihr Vortrag über leuchtende Darmbakterien stellte – Achtung, Wortspiel – alles andere in den Schatten.

    Moderation: Johannes Elster
     

    Burghof
  • Foto: Peter Tollenaar

    Klassik

    Freitag, 23.02.24 | 20 Uhr

    Concertgebouw Kammerorchester & Ben Kim (Klavier)

    Das Concertgebouw Kammerorchester, bestehend aus Musikerinnen und Musikern des weltweit bekannten Royal Concertgebouw Orchesters aus Amsterdam, und der amerikanische Pianist Ben Kim sind – wortwörtlich – ein eingespieltes Team. 2020 spielten sie gemeinsam mehrere Mozart-Klavierkonzerte ein; von der Kritik wurde das Album als „innovatives, inspirierendes und energiegeladenes Debüt“ (Luister) gelobt. Nun bringen sie Mozarts Klavierkonzert Nr. 13 mit nach Lörrach, in dem der Komponist sowohl Kenner als auch Nicht-Kenner der klassischen Musik zufriedenzustellen versuchte. 

    Eingerahmt wird das Solokonzert von zwei der beliebtesten und meistgespielten Werke für Streichorchester Edward Elgars: zum einen von der lieblichen Streicherserenade, zum anderen von dem erhabenen Meisterwerk „Introduction and Allegro“, in dem sich Quartett und Orchester abwechseln. Und auch im letzten Werk stehen diese beiden Besetzungsgrößen im Zentrum: Bei der Kammersinfonie handelt es sich um ein Streichorchester-Arrangement von Dmitri Schostakowitschs bekanntestem Streichquartett.

    Burghof großer Saal
  • Foto: Joscha Seehausen

    Kabarett

    Sonntag, 25.02.24 | 20 Uhr

    David Kebekus überragend

    In seinem neuen Programm „überragend“ beweist David Kebekus erneut, dass er ein furztrockener Stand-up-Comedian ist, dessen Pointen man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. 

    Wenn er sich nicht gerade über seine Beziehung zur großen Schwester (Carolin Kebekus) auslässt, berichtet er in gewohnt ruhiger Art von all den Dingen, die ihm auffallen. Auf Open Mics zusammengetragenes Material wird in neuem Kontext gekonnt präsentiert. Dabei sucht er sich möglichst abseitige Themen, die sonst noch niemand aus komischer Perspektive beleuchtet hat. 

    Da erfährt man z. B., wie sexistisch es in der Umkleidekabine von Männer-Fußballteams zugeht oder was Junggesellenabschied wirklich bedeutet. Seine Spezialität sind gezielt heftige Aussagen über aktuelle gesellschaftliche Fragen oder die Ambivalenz der globalen Welt (Scheiße und geil). Lassen Sie sich erst berieseln und denken Sie dann zu Hause doch noch einmal drüber nach.

    Burghof
  • Foto: Olivier Houeix

    Tanz

    Dienstag, 27.02.24 | 20 Uhr

    Malandain Ballet Biarritz Nocturnes, Mozart à 2, Boléro

    In Biarritz an der französischen Atlantikküste hat der Franzose Thierry Malandain eine Ballettcompagnie aufgebaut, die sich durch Weltgewandtheit und einen untrüglichen Sinn für Schönheit und Anmut auszeichnet. In einem dreiteiligen Abend gibt die Truppe eine umfassende Probe ihres Könnens. Zur eleganten und poetischen Musik Chopins wird in „Nocturnes“ zunächst eine Reflexion über die Endlichkeit des menschlichen Daseins unternommen – eine Art neuzeitlicher Totentanz. In „Mozart à 2“ richtet sich der Fokus dann auf das Diesseits und es werden innere und äußere Vorgänge in der Paarbeziehung untersucht. Ravels „Boléro“ schließlich, den wir heute primär als Konzertstück wahrnehmen, erhält seine ursprünglichen Funktion als Ballettmusik zurück und bildet die Grundlage für eine choreographische Erkundung, wie sich eine Gruppe von Menschen über einen Zustand des Eingeschränkt-Seins erheben kann. 

    Burghof
  • Gestaltung: Christophe Caffier, onclame.com

    Filmkonzert

    Sonntag, 03.03.24 | 19 Uhr

    Basel Sinfonietta #Metoo, Hitchcock

    Alfred Hitchcock: Blackmail (1929)
    Film-Konzert mit neuer Filmmusik für Orchester von Moritz Eggert

    „Blackmail“ ist ein britischer Thriller aus dem Jahre 1929, meisterhaft erzählt von Alfred Hitchcock. Thematisch erstaunlich aktuell erzählt Hitchcock in diesem Stummfilmklassiker eine veritable #metoo-Geschichte unter den Vorzeichen seiner Zeit. Er lässt seine Hauptfigur erfolgreich gegen unterschiedlichste Formen von männlicher Zudringlichkeit und Erpressung kämpfen – und dies in starken Bildern, die noch heute beeindrucken. In einer Koproduktion mit ZDF und ARTE präsentiert die Basel Sinfonietta die beim deutschen Komponisten Moritz Eggert in Auftrag gegebene neue Filmmusik zu Hitchcocks Kriminalfilm. Der sich selbst als „Bad Boy of New Music“ bezeichnende Moritz Eggert nimmt Stereotype der Neuen Musik gnadenlos aufs Korn und persifliert sie lustvoll. Zu Hitchcocks Klassiker hat er eine bewusst humorvolle, vor allem auch emotionale Musik „aus dem Bauch“ geschrieben, die dabei aber eine künstlerische Eigenständigkeit entwickelt und auch eine Hommage an den von Eggert zutiefst bewunderten Filmkomponisten Bernhard Herrmann darstellt.

    Die Basel Sinfonietta vergegenwärtigt und kontrastiert Hitchcocks Stummfilm mit Moritz Eggerts Musik. Ein Abend im Burghof Lörrach, an dem sich Vergangenheit und Gegenwart, Film und zeitgenössische Musik spiegeln – und erahnen lassen, dass das Gestern im Heute relevant ist.

    Eine Zusammenarbeit von Basel Sinfonietta und Burghof Lörrach GmbH.
    In Kooperation mit 2eleven music film und ZDF/ARTE. 
     

    Burghof
  • Foto: Horst Dömötör

    Oper

    Donnerstag, 07.03.24 | 20 Uhr

    Compagnia Nuova Giacomo Puccini: Tosca

    Giacomo Puccinis Opern bestechen gemeinhin mit herzzerreißenden Liebesgeschichten, riesenhaften Orchesterapparaten und pompösen Anlegungen. Dass eine Oper wie „Tosca“ aber auch im ganz intimen Rahmen funktioniert, zeigt die Berliner Compagnia Nuova in ihrem zweiten Gastspiel in Lörrach. Das Ensemble adaptiert den Stoff, der ursprünglich im Jahr 1800 in Rom spielt, an heutige Gegebenheiten und verwandelt den zeitlosen Krimi um Verrat, Macht und Missbrauch in eine tragische Satire der aktuellen Zeit. 

    Mit einer drastischen Reduktion der Mannstärke auf einige wenige Sänger*innen, die teilweise sogar mehrere Rollen ausführen, schafft es die Compagnia Nuova, die persönlichen Dramen der Figuren ins Zentrum zu stellen. Gerade einmal fünf (!) Personen stehen auf der Bühne und tragen die zum Kammerspiel verwandelte Oper, die sonst von fünfhundert Menschen gestemmt wird – eine immense Leistung. Und obwohl die „Tosca“ nun „reduziert“ daherkommt, bleibt sie dennoch „unverwüstlich reizvoll“ (Die Glocke).

    Burghof
  • Foto: Jan Kopetzky

    Kabarett

    Freitag, 08.03.24 | 20 Uhr

    Paul Bokowski Hauptsache nichts mit Menschen

    Es sind die kleinen Skurrilitäten des Alltags, die Paul Bokowski so wortgewandt beschreibt und in ihre bisweilen erstaunlichen Einzelteile zerlegt. Anstatt Testberichte über Staubsaugerroboter im Internet zu lesen, sollte man vielleicht auf seine Einschätzung darüber hören, ob die Anschaffung überhaupt empfehlenswert ist. 

    Denn es könnte leicht passieren, dass sich dank künstlicher Intelligenz die diversen Geräte in vollautomatische Revolutionsbrigaden verwandeln. Der Autor, Vorleser und Redakteur des Satiremagazins Salbader hat sich über so einiges den Kopf zerbrochen. Gibt es Benimmregeln für eBay-Kleinanzeigen? 

    Hebt ein Billigflieger, in dem man sitzt, noch ab, wenn die Airline gerade Insolvenz anmeldet? Fragen über Fragen, auf die der Wahlberliner mit der Schiebermütze pointiert und komisch stets eine Antwort parat hat.

    Burghof

News

  • Foto-Collage: Jens Balzer, Foto: Roland Owsnitzki / Yeboaa Ofosu, Foto: Binta Kopp

    News 30.01.2024

    Jens Balzer neu im Programm

    Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus 2024“ in Lörrach findet am Mittwoch, 20. März, die Lesung und Publikumsdiskussion „Zwischen Respekt und Diebstahl: Jens Balzer über kulturelle Aneignung“ statt.

  • Foto-Collage: Ina Semmelroggen/Thommy Mardo/Mike Wahrlich/Lukas Beck

    News 30.01.2024

    Saisonvorschau 2024/25

    Alain Frei, Helene Bockhorst, Josef Hader und Wolfgang Haffner: Die ersten Veranstaltungen der kommenden Saison 2024/25 sind bestätigt und im Vorverkauf.

  • Foto: Peter Pfister

    News 11.01.2024

    ROSA am 16.01. entfällt

    Aufgrund von Problemen in der Terminkoordination für diese speziellen Vorstellungen für Schulen und Kindergärten zum Jahresbeginn, müssen wir dieses Programm schweren Herzens absagen.

    Magazin

    Alle Artikel zur neuen Saison!