Compagnia Nuova Tosca
Foto: Claudius Schutte
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Künstlerkanäle

Oper

Donnerstag, 07.03.24 | 20 Uhr

€ 56/44/33

Tickets

Compagnia Nuova Giacomo Puccini: Tosca

Burghof
Bild Compagnia Nuova Tosca
Foto: Claudius Schutte
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Giacomo Puccinis Opern bestechen gemeinhin mit herzzerreißenden Liebesgeschichten, riesenhaften Orchesterapparaten und pompösen Anlegungen. Dass eine Oper wie „Tosca“ aber auch im ganz intimen Rahmen funktioniert, zeigt die Berliner Compagnia Nuova in ihrem zweiten Gastspiel in Lörrach. Das Ensemble adaptiert den Stoff, der ursprünglich im Jahr 1800 in Rom spielt, an heutige Gegebenheiten und verwandelt den zeitlosen Krimi um Verrat, Macht und Missbrauch in eine tragische Satire der aktuellen Zeit. 

Mit einer drastischen Reduktion der Mannstärke auf einige wenige Sänger*innen, die teilweise sogar mehrere Rollen ausführen, schafft es die Compagnia Nuova, die persönlichen Dramen der Figuren ins Zentrum zu stellen. Gerade einmal fünf (!) Personen stehen auf der Bühne und tragen die zum Kammerspiel verwandelte Oper, die sonst von fünfhundert Menschen gestemmt wird – eine immense Leistung. Und obwohl die „Tosca“ nun „reduziert“ daherkommt, bleibt sie dennoch „unverwüstlich reizvoll“ (Die Glocke).

Mit:

Musikalische Leitung/Klavier: Andrés Juncos
Künstlerische Leitung: Britta Glaser
Besetzung: Britta Glaser (Tosca); Michael Ha (Cavaradossi); Julian Arsenault (Scarpia); Israel Martins dos Reis (Angelotti, Spoletta); Jeeyoung Lim (Sagrestano, Sciarron, Carceriere); Silvia Aurea De Stefano (Regie); Mien Bogaert (Bühne/Licht); Benjamien Lycke (Video/Komposition); Moritz Haakh (Kostüm)
 

Kunst/Vermittlung:

Am Dienstag, 05.03.24 findet am Vormittag (ca. 3 Stunden) ein „Tosca“-Workshop für Schüler*innen ab 16 Jahren statt. Bereits ausgebucht!

Empfehlungen:

  • Grafik: Peter Engel

    Theater

    Sonntag, 05.05.24 | 18 Uhr

    Landestheater Tübingen (LTT) Garland

    Eine moderne Märchen-Dramedy zum Klimawandel nach Motiven aus dem „Zauberer von Oz“ von Svenja Viola Bungarten.
    Eine Farm in Kansas, ein Sturm, rote Schuhe, ein gelb gepflasterter Weg und Judy Garland im blauen Kleid: Der Musical-Film „Der Zauberer von Oz“ aus dem Jahr 1939 ist der Ausgangspunkt der Parodie und Hollywood-Persiflage „Garland“. Darin ist die Hauptfigur, Dorothee Sturm, eine junge potenzielle Serienbrandstifterin und die Farm von Onkel und Tante aufgrund des Klimawandels bereits verdorrt. Statt Löwe, Vogelscheuche und Blechmann treten ein Spezialist für erfolglose Low-Budget-Horror-Heimatfilme, in denen niemand überlebt, die Moderatorin des Lokalradiosenders, die versucht, gute Laune mit launiger Musik zu verbreiten, und Judy Garland persönlich auf. 

    In einem Endzeitszenario von Hitze und Staub, Bränden und Landflucht entspinnt sich ein Theater-Roadmovie, das Klimatragödie und Landeier-Komödie in einem ist; und in dem die Geschichte vom zähen Underdog auf der Suche nach Hoffnung für unsere Zeit neu erzählt wird.

    Premiere: 12. April 2024

    Burghof