Basel Sinfonietta
Gestaltung: Christophe Caffier, onclame.com
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Künstlerkanäle Basel Sinfonietta

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Filmkonzert

Sonntag, 03.03.24 | 19 Uhr

€ 79/56/36/6 erm. f. Kinder unter 12 Jahren

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Basel Sinfonietta #Metoo, Hitchcock

Burghof
Bild Basel Sinfonietta
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Alfred Hitchcock: Blackmail (1929)
Film-Konzert mit neuer Filmmusik für Orchester von Moritz Eggert

„Blackmail“ ist ein britischer Thriller aus dem Jahre 1929, meisterhaft erzählt von Alfred Hitchcock. Thematisch erstaunlich aktuell erzählt Hitchcock in diesem Stummfilmklassiker eine veritable #metoo-Geschichte unter den Vorzeichen seiner Zeit. Er lässt seine Hauptfigur erfolgreich gegen unterschiedlichste Formen von männlicher Zudringlichkeit und Erpressung kämpfen – und dies in starken Bildern, die noch heute beeindrucken. In einer Koproduktion mit ZDF und ARTE präsentiert die Basel Sinfonietta die beim deutschen Komponisten Moritz Eggert in Auftrag gegebene neue Filmmusik zu Hitchcocks Kriminalfilm. Der sich selbst als „Bad Boy of New Music“ bezeichnende Moritz Eggert nimmt Stereotype der Neuen Musik gnadenlos aufs Korn und persifliert sie lustvoll. Zu Hitchcocks Klassiker hat er eine bewusst humorvolle, vor allem auch emotionale Musik „aus dem Bauch“ geschrieben, die dabei aber eine künstlerische Eigenständigkeit entwickelt und auch eine Hommage an den von Eggert zutiefst bewunderten Filmkomponisten Bernhard Herrmann darstellt.

Die Basel Sinfonietta vergegenwärtigt und kontrastiert Hitchcocks Stummfilm mit Moritz Eggerts Musik. Ein Abend im Burghof Lörrach, an dem sich Vergangenheit und Gegenwart, Film und zeitgenössische Musik spiegeln – und erahnen lassen, dass das Gestern im Heute relevant ist.

Eine Zusammenarbeit von Basel Sinfonietta und Burghof Lörrach GmbH.
In Kooperation mit 2eleven music film und ZDF/ARTE. 
 

Mit:

Titus Engel (Leitung)

Sponsor Reihe Musik

Empfehlungen:

  • Foto: Horst Dömötör

    Oper

    Donnerstag, 07.03.24 | 20 Uhr

    Compagnia Nuova Giacomo Puccini: Tosca

    Giacomo Puccinis Opern bestechen gemeinhin mit herzzerreißenden Liebesgeschichten, riesenhaften Orchesterapparaten und pompösen Anlegungen. Dass eine Oper wie „Tosca“ aber auch im ganz intimen Rahmen funktioniert, zeigt die Berliner Compagnia Nuova in ihrem zweiten Gastspiel in Lörrach. Das Ensemble adaptiert den Stoff, der ursprünglich im Jahr 1800 in Rom spielt, an heutige Gegebenheiten und verwandelt den zeitlosen Krimi um Verrat, Macht und Missbrauch in eine tragische Satire der aktuellen Zeit. 

    Mit einer drastischen Reduktion der Mannstärke auf einige wenige Sänger*innen, die teilweise sogar mehrere Rollen ausführen, schafft es die Compagnia Nuova, die persönlichen Dramen der Figuren ins Zentrum zu stellen. Gerade einmal fünf (!) Personen stehen auf der Bühne und tragen die zum Kammerspiel verwandelte Oper, die sonst von fünfhundert Menschen gestemmt wird – eine immense Leistung. Und obwohl die „Tosca“ nun „reduziert“ daherkommt, bleibt sie dennoch „unverwüstlich reizvoll“ (Die Glocke).

    Burghof
  • Foto: Rüdiger Schestag

    Wortkunst, Performance und Musik

    Dienstag, 09.04.24 | 20 Uhr

    Kuss@Kokon

    Allzu oft erscheinen Veranstaltungsprogramme wie in Erz gegossen. Doch es geht auch mit mehr Flexibilität und Spontaneität. Für ein Projekt im niedersächsischen Hitzacker im Sommer 2022 hat eine bunt gemischte neunköpfige Künstler*innengruppe eine Art Baukasten erstellt, der nun auch für die Folgeaufführungen zur Verfügung steht. Der Slam-Poet Bas Böttcher, die beiden Tänzer*innen Yui Kawaguchi und Ruben Reniers, der Schlagzeuger Johannes Fischer und das Kuss Quartett schöpfen aus einem Repertoire, das neben Text und Bewegung sowohl „klassische“ als auch zeitgenössische Musik umfasst. Besonders reich vertreten sind Auftragskompositionen für das Kuss Quartett, etwa von Óscar Escudero, Enno Poppe oder Manfred Trojahn. Die Auswahl und Reihenfolge der Programm-Komponenten, die sich gegenseitig ergänzen (oder einander auch einmal absichtlich stören), wird kurzfristig entschieden. Jeder Abend ist also einzigartig!

    Burghof