Infos zur Veranstaltung
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Ermäßigungen:
- Schüler/Studenten ohne Altersbeschränkung: € 10
- Kinder bis 10 Jahre: kostenfrei (mit Freiticket)
Klassik
SO | 07.12.25 | 17 Uhr
€ 30/22/18
TicketsDas Oberrheinische Sinfonieorchester Lörrach spielt im Adventskonzert 2025 unter seinem Dirigenten Siping Wang Werke von Louis Théodore Gouvy, Edward Elgar und Robert Schumann.
Théodore Gouvy: Symphonie brève, op. 58 (1873)
Diese Sinfonie ist ein selten gespieltes, aber lohnenswertes Werk, das in rund 15 Minuten einen ungewöhnlich konzentrierten sinfonischen Ausdruck entfaltet. Der Titel „brève“ verweist nicht nur auf die vergleichsweise kurze Spieldauer, sondern auch auf die reduzierte Form. Musikalisch bewegt sich die Sinfonie stilistisch zwischen Klassizismus und früher Romantik. Gouvys Handschrift erinnert in ihrer Klarheit und eleganten Linienführung an Mendelssohn, zeigt aber zugleich eine persönliche Note mit fein gearbeiteter Instrumentation und klanglicher Leichtigkeit. Die Symphonie brève ist ein reizvolles Beispiel für Gouvys sinfonisches Schaffen, das in seinem ausgewogenen Formbewusstsein und seiner melodischen Schönheit eine echte Wiederentdeckung wert ist.
Edward Elgar: Cello Concerto in E-moll, Op. 85
Der große britische Komponist Sir Edward Elgar lebte von 1857 bis 1934, und sein Cellokonzert in e-Moll (Opus 85) wird von modernen Cellisten sehr bewundert. Es ist eines seiner letzten großen Werke (Elgars Frau starb 1920, und er komponierte nach diesem Jahr keine großen Werke mehr). Elgar sagte, er wolle damit musikalisch das Bild eines Mannes erkunden, der über den Sinn des Lebens nachdenkt. Die Musik ist eher melancholisch, obwohl sie Momente von großer Größe besitzt.
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3
Im Jahr 1850 nahm Robert Schumann das Angebot an, als Musikdirektor in Düsseldorf zu arbeiten. In seiner neuen Heimatstadt Düsseldorf machte er mit seiner Frau Clara oft Spaziergänge am Wasser und komponierte in etwas mehr als einem Monat die Sinfonie Nr. 3, die auch die Rheinische genannt wird. Schumann dirigierte die Uraufführung selbst bei einem Konzert in Düsseldorf. Die Sinfonie war ein sofortiger Erfolg.
Ana Helena Surgik (Violoncello)
In Brasilien geboren. Nach ihrem Studium an der Universität von Campinas in São Paulo folgte ein Studium an der Musik-Akademie der Stadt Basel bei Ivan Monighetti (Violoncello), Walter Levin, Hatto Beyerle (Kammermusik) und an der Musikhochschule Luzern bei Marek Jerie.