Gravity & Other Myths
Foto: Darcy Grant
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Infos zur Veranstaltung

Zeitgenössischer Zirkus

SO | 14.02.27 | 20 Uhr

€ 47/37/27

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Gravity & Other Myths Ten Thousand Hours

Burghof
Bild Gravity & Other Myths
Foto: Darcy Grant
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Jeder Mensch ist Meister in etwas. Blinzeln. Gehen. Springen. Balancieren. Drehen. Fliegen. Doch hinter jeder scheinbar mühelosen Bewegung stehen unzählige Stunden Training, Wiederholung und Hingabe. In „Ten Thousand Hours“ widmen sich acht außergewöhnliche Akrobat:innen genau dieser unsichtbaren Vorgeschichte. Sie zeigen, wie körperliche Fähigkeiten entstehen, wie sie perfektioniert werden und was sie mit uns machen. Schritt für Schritt wird sichtbar, wie viel Arbeit, Präzision und Vertrauen nötig sind, um die scheinbar unmöglichen Momente entstehen zu lassen, die den zeitgenössischen Zirkus so faszinierend machen. Mit beeindruckender Virtuosität, Humor und großer körperlicher Präsenz feiert das Ensemble den menschlichen Körper und seine Möglichkeiten. Die australische Compagnie zählt zu den international renommiertesten Ensembles des zeitgenössischen Zirkus. Ihre Arbeiten verbinden Ensemblegeist, akrobatische Präzision und große Spielfreude zu intensiven Bühnenereignissen.

Mit: Lachlan Binns (Regie); Darcy Grant (Mitarbeit Regie); Chris Petredis (Bühnenbild, Lichtdesign); Max Mackenzie (Assistenz Design); Nick Martin, Shenzo Gregorio (Komposition); Olivia Zanchetta (Kostümbild); Martin Schreiber (Produktionsleitung); Jascha Boyze (Kreativproduzent)

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  • Foto: Luca Di Bartolo

    Crossover

    Zeitgenössischer Tanz

    FR | 22.01.27 | 20 Uhr

    arcis_collective K.I.nd of Human

    Vier Tänzer:innen und vier Musiker:innen. Das Besondere an diesem Ensemble: alle sind gleichberechtigte Teile des künstlerischen Prozesses. Gemeinsam erforschen sie die Verbindung zwischen zeitgenössischem Tanz und Kammermusik. Gegründet wurde dieses kreative Kollektiv von der Tänzerin und Choreografin Roberta Pisu. Von 2012 bis 2023 tanzte die Italienerin am renommierten Staatstheater am Gärtnerplatz in München und arbeitete mit international bekannten Choreograf:innen wie Marco Goecke, William Forsythe, Edward Clug und Alexander Ekman zusammen. 2020 schloss sie sich mit dem Arcis Saxophon Quartett zusammen und das arcis_collective war geboren. Der immersive Tanzabend „K.I.nd of Human“ erforscht die sich wandelnde Beziehung zwischen künstlicher Intelligenz und dem Menschen, wobei die Sterblichkeit die entscheidende Grenze zwischen beiden bleibt. Die Musik von Leonhard Kuhn entstand in Zusammenarbeit mit einer KI und entwickelt sich allmählich von künstlich-elektronischen Sounds hin zu menschlich-akustischen Klangwelten. Was macht uns Menschen eigentlich aus, und kann KI überhaupt Kunst erschaffen?

    Burghof
  • Foto: Dina Solomon

    Theater

    SO | 10.01.27 | 18 Uhr

    Familie Flöz Finale (Eine Ouvertüre)

    Schon 30 Jahre besteht das Ensemble von Familie Flöz. 2025 feierte die ungewöhnliche Theaterkompanie Geburtstag und widmete dieses Stück seinem Publikum. „Finale“ begeistert erneut mit seinen ausdrucksstarken Masken. Wortlos erzählt werden drei Kurzgeschichten, die durch die Figur einer Fotografin – eine ebenso wortlose wie unfassbare Erzählerin – miteinander lose verknüpft sind. Die Spielenden zeigen dabei ihre unvergleichliche Wandlungsfähigkeit, denn sie verkörpern in den Episoden sehr unterschiedliche Charaktere. Der eingewanderte Betreiber eines Ladens verliebt sich schüchtern in eine Kundin und entpuppt sich dann als leidenschaftlicher Tänzer. Im zweiten Teil muss der Sohn einer alternden Diva im Krankenhaus Abschied von seiner Mutter nehmen und erlebt eine Identitätskrise. Die Protagonistin der dritten Geschichte ist eine junge Frau, die auf der Suche nach sich selbst in einer abgelegenen Waldhütte landet. Musik und Geräusche untermalen im gesamten Stück gekonnt alle Handlungsstränge. Lassen Sie sich verzaubern!

    „In einer Welt voller Worte ist Familie Flöz pure Wohltat. Kein Ton, kein Zeigefinger - nur Masken die uns spiegeln. Man erkennt sich in Fürsorge, Hilflosigkeit, Einsamkeit. „Finale“ ist still, doch voller Musik, präzise, schmerzhaft schön - und wird gefeiert mit langem, tosendem Applaus.“ (Neue Westfälische)
     

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