Architektur
Die Architekten
Das Architektur- und Planungsbüro Wilfrid & Katharina Steib, Dipl. Architekten ETH BSA/SIA (Basel) realisiert seit über 40 Jahren vorwiegend Bauten der öffentlichen Hand, die aus Architekturwettbewerben hervorgegangen sind. Das Büro ist tätig in den Bereichen: Museen, Theater, kirchliche Bauten, Spitalbauten, Alters- und Pflegeheime, Schulen, Erziehungsbauten, Heimen, Verwaltungsgebäuden, Wohn- und Siedlungsbauten.
Wilfrid und Katharina Steib haben immer wieder auch andere Aufgaben übernommen: Gastdozentin ETH Zürich 1985-1987 (Katharina Steib), Professur TU Berlin 1995-1997 (Katharina Steib); Kommissionsmitglieder beim Kunstmuseum Basel, Museum für Gegenwartskunst Basel, Museo Cantonale d`Arte Lugano; Mitglied Denkmalrat Basel; Mitgliedschaft in Stadtbildkommissionen mehrerer Schweizer Städte; Experten- und Preisrichtertätigkeit in der Schweiz und in Deutschland.
Projektauswahl:
- Museum für Gegenwartskunst, Basel
- Erweiterung Historisches Museum der Stadt Baden
- Erweiterung der Alten Staatsgalerie Stuttgart
- Paul Sacher Stiftung „Auf der Burg“, Basel
- Forschungsinstitut für Musik des 20. Jahrhunderts, Basel
- Atelierbau für Georg Baselitz im Park von Schloß Derneburg, Hildesheim
- Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil, Luzern
- Alters- und Pflegeheim „Haus zum Wendelin“, Riehen
- Alters- und Pflegeheim „Marienhaus“, Basel
- Verwaltungsgebäude der Staatsanwaltschaft Basel mit Untersuchungsgefängnis, Basel
- Dreirosen-Rheinbrücke Basel (zweigeschossige Autobahnbrücke)
- Gymnasium Münchenstein
- Wohnsiedlungen in Basel, Arlesheim und Lausen.
«Ich finde, das Gebäude ist stark» Katharina Steib, die Architektin
„Der erste Bau, für den ich verantwortlich war, war die Paul-Sacher-Stiftung in Basel am Münsterplatz, Umbau eines klassizistischen Hauses. Das nächste war das Alters- und Pflegeheim in Riehen, danach in Baden bei Zürich die Erweiterung eines historischen Museums. Auch das war eine interessante Aufgabe, überhaupt: Ich war eigentlich immer verwöhnt in der Art der Aufgaben. Und jetzt eben das Mehrzweckhaus in Lörrach, wiederum sehr, sehr spannend. Ich habe immer dazugelernt, so dass man sagen kann: Bis auf weiteres ist dieses Haus in Lörrach das beste, was ich gemacht habe.
Ja, ich habe selbst auch Freude am Gebäude, an der Form. Es ist ein Solitär mit einer Form, die einem irgendwann einmal zufliegt, ich weiß nicht wie und weiß nicht, woher die Anregung dazu kommt. Ich finde, das Gebäude ist stark, und ich habe mich sehr bemüht, daß das Ursprüngliche in den Materialien beim Ausbau nicht verlorengeht, daß es nicht überfeinert wird. Denn das wichtige in diesem Gebäude sind ja die Leute und was darin passiert. Die Menschen spielen die Hauptrolle.“
Quellenangabe:
Burghof Lörrach. Das Haus – Das Programm – Die Vorgeschichte. Lörrachs neues Kultur- und Veranstaltungszentrum. Hg.: Stadt Lörrach. Lörrach 1999, S. 20-35. (Lörracher Hefte 4)

















